Nachwuchsstars brennen auf WM
Die potenziellen Jungstars der WM

Poldi und Schweini, Lionel Messi und Cesc Fabregas sind nur einige der potenziellen Jungstars dieser WM. Sie alle zeichnen sich durch ihre Spielfreude und ihr großes Talent aus. Einige Experten sprechen bereits von den Jungstars auf den Pfaden von Pele.

HB NEUSS. Ihre Vorbilder sind Pele oder Beckenbauer, Weltstars. Beide haben eines gemeinsam. Sie überzeugten bei ihrer ersten WM-Teilnahme und legten den Grundstein für ihre einzigartige Karrieren. Dem damals 17 Jahre alten Pele gelang dies 1958 in Schweden, Franz Beckenbauer mit 20 Jahren bei der Endrunde 1966 in Mexiko. Der letzte, der eine WM nutzte, um auf sich aufmerksam zu machen und durchzustarten, war 1998 in Frankreich der Engländer Michael Owen. Und diesmal? Ein Dutzend Spieler, bringt das Potenzial für eine große internationale Karriere mit

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Allen voran der 18 Jahre alte Argentinier Lionel Messi. Der 1, 69 m große Dribbelkünstler spielt seit seinem 13. Lebensjahr beim spanischen Meister FC Barcelona, wo er nach seinem Profi-Debüt in der Saison 2004/05 zum jüngsten Torschützen der Vereinsgeschichte wurde. International sorgte er beim argentinischen Olympiasieg 2004 und vor allem bei der U20-WM 2005 für Furore, wo er Torschützenkönig und bester Spieler des Turniers war.

"Barca" hat das Juwel inzwischen bis 2014 an sich gebunden und die Ablösesumme auf 150 Millionen Euro festgesetzt. In der Rückrunde setzte Messi ein Muskelriss lange außer Gefecht. Er wurde zwar rechtzeitig wieder fit, muss jedoch bei den Argentiniern gegen den früheren Jungstar Javier Saviola um den Platz in der Startformation kämpfen.



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Da sind Lukas Podolski (21) und sein Kumpel Bastian Schweinsteiger (21) in der deutschen Nationalmannschaft besser dran. Die beiden wurden beim Konföderationen-Cup 2005 im DFB-Team zum Traumpaar und sind bei Bundestrainer Jürgen Klinsmann gesetzt. "Ich hoffe, dass sie an ihre Leistung vom Confed-Cup anknüpfen können", sagte Klinsmann: "Beide haben das Zeug dazu, dieser WM ihren Stempel aufzudrücken."

Das gilt auch für Luca Toni, der allerdings schon 29 Jahre alt ist. In der italienischen Serie A war Toni ein Spätstarter. Erst in der Saison 2004/05 gelang ihm bei US Palermo der nationale Durchbruch. In der abgelaufenen Spielzeit wurde er beim AC Florenz mit 31 Treffern und acht Toren Vorsprung überlegen Torschützenkönig. Bei der WM bildet er das italienische Sturmduo mit Alberto Gilardino (24), der im vorigen Sommer für 24 Millionen Euro vom FC Parma zum AC Mailand wechselte und dort neben dem ukrainischen Superstar Andrej Schewtschenko immerhin auch 17 Tore erzielte. Wie die Italiener haben auch die Spanier gleich mehrere potenzielle WM-Stars in ihren Reihen. Der erst 19 Jahre alte Cesc Fabregas spielte im Mittelfeld von Arsenal London eine glänzende Saison und sorgte vor allem in der Champions League schon für Furore.



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Große Fähigkeiten haben auch Luis Garcia (27), der 2005 großen Anteil am Champions-League-Sieg des FC Liverpool hatte, und Fabregas' Klub-Kollege Jose Antonio Reyes (22). Ebenfalls aus dem Talentschuppen der "Gunners" kommen Angreifer Emmanuel Adebayor (22), der Togo mit 11 Toren in der Qualifikation zur WM schoss, und Abwehrspieler Emmanuel Eboue (23) von der Elfenbeinküste. Noch nicht einmal gespielt bei Arsenal hat der erst 17 Jahre alte Theo Walcott, den die "Gunners" zu Beginn des Jahres für 7,5 Millionen Euro vom Zweitligisten Southampton geholt hatten. Englands Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson nominierte ihn dennoch. Am 30. Mai wurde Walcott im WM-Vorbereitungsspiel gegen Ungarn jüngster englischer Nationalspieler aller Zeiten.

Um einen WM-Einsatz Walcotts zu ermöglichen, müssten bei den Briten aber wohl neben dem Rekonvaleszenten Wayne Rooney auch noch Michael Owen oder Peter Crouch Probleme bekommen. Geduld aufbringen muss auch der 22 Jahre alte Brasilianer Robinho von Real Madrid, der beim Konföderationen-Cup brillierte. Er hat in der Selecao noch Superstar Ronaldo (Real Madrid) und Adriano (Inter Mailand) vor sich.

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