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St. Pauli stürzt Gladbach ins Tal der Tränen

Nach den deftigen Niederlagen gegen Frankfurt und Stuttgart unterliegt Borussia Mönchengladbach am fünften Bundeliga-Spieltag auch Aufsteiger St. Pauli mit 1:2 (1:0). Aber diese Niederlage hätte wahrlich nicht sein müssen.

MÖNCHENGLADBACH. Wie unterschiedlich die Vorzeichen dieses Spieles sind, zeigte sich eindrucksvoll vor dem Aufwärmen. Aus der Gästekabine klang Musik, wie man sie vom Ballermann kennt. Wo sich die St.-Pauli-Kicker durch „Atze“ und Co. in eine positive Stimmung brachten, herrschte bei den Gladbachern Verkrampfung.

Rund zwei Stunden später war es wieder laut in der Pauli-Kabine. Die Gäste hatten das emotionale, aber fußballerisch nicht besonders gute Spiel 2:1 gewonnen. Borussia Mönchengladbach hat seine Talfahrt nicht stoppen können. Nach zuletzt deftigen Niederlagen gegen Frankfurt (0:4) und Stuttgart (0:7) gaben die Borussen einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand.

Frontzeck gab fast seiner kompletten Elf die Chance zur Rehabilitation. Lediglich der am Fuß verletzte Innenverteidiger Dante, der sechs Wochen ausfällt, musste durch Bamba Anderson vertreten werden. Pauli-Coach Holger Stanislawski, der beim letzten Bundesliga-Duell der Clubs im Februar 2002 noch selbst auf dem Platz gestanden hatte, brachte nach dem achtbaren 1:1 im Derby gegen den HSV in Max Kruse, Charles Takyi und Kapitän Fabio Morena drei frische Kräfte. Allerdings musste Morena schon nach 22 Minuten wegen einer Bänderdehnung wieder für Carlos Zambrano weichen.

Dabei wurden die Gladbacher nicht nur beim Aufwärmen, sondern auch während des gesamten Spiels lautstark von ihren Fans unterstützt. Die 41 080 Zuschauer hatten ihrem Team die schlechten Leistungen verziehen und belohnten den Kampfeswillen, dem man ihr wahrlich nicht absprechen konnte.

Dennoch war die Verunsicherung in den ersten Minuten noch spürbar. Pauli war überlegen, kam aber nicht zu klaren Chancen. Nach gut zehn Minuten kam Gladbach, angeführt vom bärenstarken Reuss, zu ersten Chancen. Nach verpassten Möglichkeiten von Patrick Herrmann (17.) und Idrissou (20.) gelang Gladbach dann die ersehnte Führung. Einen Kopfball von Idrissou konnte Pauli-Keeper Thomas Kessler wie kurz zuvor einen abgefälschten Reus-Schuss (23.) zwar noch abwehren. Doch diesmal stand Arango goldrichtig und hatte im Nachsetzen keine Mühe.

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