Nationalstürmer verzichtet auf spektakulären Jubel
"Roboter" Crouch tanzt nicht mehr

Zum Entsetzen der englischen Fans will Nationalstürmer Peter Crouch auf den beliebten "Roboter"-Jubel verzichten. "Hier geht es um eine ernsthafte Sache, um Tore und Siege, aber nicht um einen Roboter-Tanz."

Der "Roboter" will nicht mehr tanzen: Der englische Nationalstürmer Peter Crouch erreichte im Fußball-Mutterland innerhalb kürzester Zeit Kultstatus. Und das nicht, weil er etwa Tore am Fließband erzielt, sondern wegen seines "Roboter"-Jubels, wenn er mal trifft.

Darauf will der Angreifer des englischen Rekordmeisters FC Liverpool zum Entsetzen der Fans auf der Insel bei der WM-Endrunde in Deutschland verzichten. "Es war eigentlich ein harmloser Spaß, der offenbar eskalierte. Hier geht es um eine ernsthafte Sache, um Tore und Siege, aber nicht um einen Roboter-Tanz", sagte der 2,04m lange Stürmer, der wegen seiner hageren Statur auch Bohnenstange ("Beanpole") gerufen wird.

Crouch, der bei der Rückkehr von Wayne Rooney (Manchester United) wohl wieder seinen Platz als Ergänzungsspieler auf der Bank einnehmen wird, erklärte, dass er darauf wohl verzichten werde. "Wenn wir Weltmeister werden, wird jeder im Team feiern, aber bis dahin werde ich es wohl nicht mehr tun", erklärte Crouch.



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Auch Bundesliga-Torschützenkönig Miroslav Klose erklärte erst jüngst, dass er auf seinen Salto nach einem Torerfolg vorerst verzichten werde. Crouch und Klose gehören zu einer langen Liste von Spielern mit außergewöhnlichem Jubel. Bundestrainer Jürgen Klinsmann machte zu seiner Zeit bei Tottenham Hotspur den "Diver", der Kameruner Star Roger Milla zelebrierte bei der WM 1990 in Italien ein Lambada-Tänzchen an der Eckfahne, der Ire Robbie Keane schlägt zunächst ein Rad und holt dann den imaginären Revolver aus dem Halfter.

Mit einer Bodenkür könnte der Nigerianer Obafemi Martins von Inter Mailand problemlos bei einer Turn-WM auftreten, wenn er trifft, folgt ein mehrfacher "Flic-Flac".

© SID

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