Neuer Coach glaubt trotz Fehlstart an den HSV: Stevens: „Ich muss viel reden mit den Spielern"

Neuer Coach glaubt trotz Fehlstart an den HSV
Stevens: „Ich muss viel reden mit den Spielern"

Das hatte sich Huub Stevens sicher anders vorgestellt: Gleich bei seinem Premierenspiel als neuer Trainer des Hamburger SV setzte es nach guten Beginn am Ende doch eine 1:2-Niederlage bei Hertha BSC Berlin. Den fragenden Journalisten erklärte der Niederländer, wie er die Mannschaft wieder auf Erfolgskurs bringen will.

Frage: "Das war ein bitterer Einstand für sie als neuer Trainer des Hamburger SV."

Stevens: "Ich bin genau wie die Spieler sehr enttäuscht. So was passiert nur, wenn du unten stehst. Wir haben um das 1:1 gebettelt, und wenn du dann das 2:1 nicht machst, wirst du eben bestraft. Hertha hat uns wehgetan."

Frage: "Welchen Einfluss konnten sie in der kurzen Zeit seit Freitagabend überhaupt auf die Spieler nehmen?"

Stevens: "Nicht besonders viel. Ich habe mit Dietmar Beiersdorfer vor dem Spiel über die Taktik gesprochen. Ich fand es aber wichtig, überhaupt an der Seitenlinie zu stehen, um die Jungs hier zu unterstützen. Deshalb hatte ich mich kurzfristig entschieden, heute schon auf der Bank zu sitzen."

Frage: "Was nehmen sie mit aus dieser Partie?"

Stevens: "Die Mannschaft hat Lob verdient, dass sie so gespielt hat, wie sie gespielt hat. In der ersten Hälfte sind wir gut aufgetreten. Daraus sollten wir unser Selbstvertrauen ziehen und mit in die nächsten Aufgaben nehmen. Ich muss jetzt viel reden mit den Spielern und versuchen, sie im Training wieder aufzubauen. Taktisch zu arbeiten wird schwierig, da wegen der Länderspiele viele Spieler gar nicht da sind."

Frage: "Was ist ihnen negativ aufgefallen?"

Stevens: "In der 2. Halbzeit haben wir uns zu weit zurückgezogen. Das liegt auch am mangelnden Selbstvertrauen. Dazu ging uns ein wenig die Kraft aus, da wir viele Rückkehrer haben, die lange verletzt oder gesperrt waren. Die haben einfach ihren Rhythmus noch nicht gefunden. Der Einsatz von Juan Pablo Sorin in der Startelf beispielsweise erschien mir zu gefährlich."

Frage: "Fühlen sie sich eigentlich als Zweitlösung, weil der HSV auch noch um Felix Magath gebuhlt hatte?"

Stevens: "Ich kann verstehen, dass die HSV-Verantwortlichen auch Gespräche mit Felix Magath geführt haben. Er ist schließlich eine Ikone in Hamburg."

© SID

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