Neuer Wettskandal
Verdächtige Spieler weiter in U-Haft

dpa FRANKFURT/MAIN. Im Fall der vier im Zusammenhang mit dem Fußball-Wettskandal in Untersuchungshaft sitzenden Verdächtigen sind bisher keine Anträge auf einen Haftprüfungstermin gestellt worden.

Dies erklärte Oberstaatsanwalt Thomas Bechtel von der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main der dpa. Gegen die vier Beschuldigten, bei denen es sich um einen Libanesen aus Bad Dürkheim, einen Serben aus Speyer, einen Malaien und einen Polen handeln soll, wird wegen bandenmäßigen Betrug ermittelt. Sie sitzen in Weiterstadt bei Darmstadt in Untersuchungshaft.

Zum Stand der Ermittlungen sagt Bechtel: „Wir gewinnen täglich neue Erkenntnisse, die wir aber aus bekannten Gründen nicht öffentlich machen können.“ Bechtel weiter: „Der Schutz der Personen steht im Vordergrund. Wir müssen immer erst ermitteln, ob ein Tatverdacht vorliegt oder ob alles nur heiße Luft ist. Von uns gibt es keinen Namen, keinen Verein und auch keine Spielpaarung.“

Vier Vereine aus der Regionalliga Süd - der 1. FC Eschborn, die Stuttgarter Kickers, Eintracht Trier und die Spvgg Bayreuth - haben bestätigt, dass Spieler für Manipulationen angeworben werden sollten. Keiner sei jedoch darauf eingegangen. Manipuliert werden sollten laut „Spiegel online“ vier Spiele aus der Regionalliga Süd und ein Zweitliga-Spiel.

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