Fußball
Neuruppin gegen DFB-Pokal-Doppelveranstaltung

Oberligist MSV Neuruppin hat sich gegen eine Doppelveranstaltung im Berliner Olympiastadion bei ihrem DFB-Pokal-Match gegen Bayern München ausgesprochen. Lokalrivale Tennis Borussia Berlin muss im Jahnsportpark bleiben.

Nach dem Ligapokal-Viertelfinale in Düsseldorf wird es zumindest im DFB-Pokal vorerst keine weitere Doppelveranstaltung von zwei Spielen geben. Oberligist MSV Neuruppin, der im Olympiastadion auf Titelverteidiger Bayern München trifft (17.00 Uhr), stimmte einem entsprechenden Vorschlag seines Ligarivalen Tennis Borussia Berlin nicht zu. Die "Veilchen", die am selben Tag im nur 15 Kilometer entfernten Jahnsportpark auf Zweitligist VfL Bochum treffen (15.30 Uhr), hatten eine Zusammenlegung der Erstrunden-Duelle ins Olympiastadion angeregt.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte sich grundsätzlich mit einer Doppelveranstaltung einverstanden erklärt, setzte aber die Einigung aller vier beteiligten Vereine voraus. "Ein Spiel gegen die Bayern gibt es für uns nur einmal im Leben. Wir wollen keine Doppelveranstaltung", sagte MSV-Vizepräsident Dietmar Lenz. Probleme bereiten vor allem die Abrechnung der Einnahmen, die normalerweise nur durch zwei geteilt werden.

Um eine Überschneidung der Partien und damit den befürchteten Zuschauereinbruch zu verhindern, bleibt Tebe als Alternative nur der Antrag der Vorverlegung des eigenen Spiels um einige Stunden. Eine Vorverlegung auf Freitag ist wegen DFB-Zusagen ans Fernsehen nicht möglich. Auch der Samstag fällt aus: Die Berlin Adler spielen im Jahnsportpark American Football.

© SID

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