Fußball
Newcastle United holt Owen nach England zurück

Michael Owen kehrt nach England zurück - der Nationalspieler unterschrieb einen Vier-Jahres-Vertrag bei Newcastle United. Als Ablösesumme müssen die "Magpies" etwa 24 Mill. Euro an Real Madrid überweisen.

Die Rückkehr von Michael Owen nach England ist perfekt. Der englische Nationalstürmer wechselt vom spanischen Rekordmeister Real Madrid zum Premier-League-Klub Newcastle United. Der 25-Jährige unterschrieb einen Vier-Jahres-Vertrag. Die Ablöse soll sich auf etwa 24 Mill. Euro belaufen.

Eigentlich wollte Owen zu seinem Stammklub und Champions-League-Sieger FC Liverpool zurückkehren, doch die "Reds" waren nicht gewillt, mehr als zwölf Mill. Euro für Owen zu investieren. Für die gleiche Summe war der Torjäger im vergangenen Jahr von der Anfield Road zu den Königlichen nach Madrid gewechselt.

"Er hat uns gefragt, ob er gehen kann, weil das nächstes Jahr ein WM-Jahr ist und er sich im Kampf um einen Platz in Englands Team präsentieren möchte. Ausleihen wollten wir ihn nicht. Deshalb haben wir auf ein gutes Angebot gewartet - und das kam aus Newcastle", erklärte Reals Sportdirektor Arrigo Sacchi und würdigte Owen als "exzellenten Teamspieler mit einem guten Charakter."

Owen-Verpflichtung löst in Newcastle Euphorie aus

Owen, der einst mit 18 Jahren und 59 Tagen als jüngster Nationalspieler des Fußball-Mutterlandes Geschichte schrieb, hat indes in Newcastle eine wahre Euphorie ausgelöst und wurde wie ein "Messias" begrüßt. Mit dem Ausnahmestürmer will United nach dem enttäuschenden 14. Tabellenplatz in der vergangenen Saison endlich wieder in der Spitze mitmischen.

"Unsere Fans haben sich diesen Transfer gewünscht und sind begeistert. Owen ist eine Investition in die Zukunft des Klubs, um ihn soll eine neue Mannschaft aufgebaut werden", ist auf der Internet-Seite des Vereins zu lesen. United-Boss Freddy Shepherd spricht indes vom "stolzesten Moment seiner Amtszeit nach der Verpflichtung von Alan Shearer."

In der aktuellen Tabelle belegt Newcastle nach vier Runden mit nur einem Punkt und 0:6 Toren den vorletzten Rang. Ein Grund mehr, warum Owen mit Wehmut nach Liverpool blicken wird, das im Sommer in der "Königsklasse" jenen Erfolg feierte, den er sich mit Real erhofft hatte und auch in der kommenden Saison in Europas Beletage vertreten ist.

© SID

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