Nicht alle Tickets werden verkauft: Im Leipziger WM-Stadion bleiben Plätze leer

Nicht alle Tickets werden verkauft
Im Leipziger WM-Stadion bleiben Plätze leer

Zu den Spielen der Weltmeisterschaft in Leipzig werden 2 500 Plätze im Leipziger WM-Stadion frei bleiben. Damit ist das Stadion das kleinste aller WM-Spielstätten.

Während tausende Fußball-Fans auf Eintrittskarten zur WM hoffen, müssen 2 500 der 45 000 Sitzplätze im Leipziger WM-Stadion frei bleiben. "Das hat unterschiedliche Gründe", erklärte Ulrich Wolter vom örtlichen Organisationskomitee der Leipziger Volkszeitung. Sitze hinter den Fernsehkameras könnten nicht verkauft werden und so sei Leipzig die kleinste Spielstätte der WM.

Einige Sitze werden auch ausgebaut, um Rettungskräften auf den Oberrängen den Transport von möglichen Verletzten zu erleichtern. Das Leipziger Regierungspräsidium hatte dem Stadionbetreiber diese Empfehlung nach einer großen Rettungsübung bereits im Mai 2005 gegeben.

Des Weiteren verständigten sich Regierungspräsident Walter Christian Steinbach und der geschäftsführende Oberbürgermeister Andreas Müller auf Mittel zur Sicherstellung der rettungsdienstlichen Maßnahmen und die Krankenhausplanung für das Großereignis. "Im Gegensatz zu der in den Medien zitierten Einzelmeinung von Herrn Dr. Storch sind für den WM-Standort Leipzig alle Vorraussetzungen für rettungsdienstliche Einsätze, auch im Katastrophenfall, gegeben", erklärte Steinbach.

Rettungsdienstleiter Dr. Wolf Hinrich Storch hatte zuvor kritisiert, dass es an den Behandlungsplätzen am Stadion am nötigen Material fehle. Nach einem Musterkonzept der Fifa müssen in diesen Stationen zehn Schwerverletzte behandelt werden können.

© SID

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