Nicht ein „Minimum an Service“

Barça beschwert sich über Flughafen Schönefeld

Das Champions-League-Finale hat der FC Barcelona gewonnen. Dennoch will der Klub Beschwerde bei der Uefa einreichen. Der Grund: Das Team musste am Flughafen Schönefeld ohne fließendes Wasser und Sitzgelegenheiten warten.
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Xavi Hernandez, Lionel Messi und Javier Mascherano (l-r) vom FC Barcelona verlassen das Hotel Grand Hyatt in Berlin. Quelle: dpa
Abreise des FC Barcelona

Xavi Hernandez, Lionel Messi und Javier Mascherano (l-r) vom FC Barcelona verlassen das Hotel Grand Hyatt in Berlin.

(Foto: dpa)

MadridKeine Sitzgelegenheiten und kein fließendes Wasser: Unter solchen Bedingungen mussten die Fans des FC Barcelona nach dem Champions-League-Finale in Berlin am Flughafen Schönefeld ausharren. Der FC Barcelona reichte am Sonntag nach seinem Sieg in Berlin offiziell Beschwerde beim Europäischen Fußballverband Uefa über den respektlosen Umgang mit seinen Fans in Schönefeld ein, wie der Club mitteilte. Demnach gewährten „die Berliner Behörden“ den Barca-Fans nicht ein „Minimum an Service“.

Dem Fußballverein zufolge wurden die Fans in einem außer Betrieb stehenden Terminal abgefertigt, das für den Anlass wieder einsatzbereit gemacht werden sollte. Allerdings hätten die rund 5000 Fußballfans, die in der Nacht nach dem Sieg des FC Barcelona zu dem Hangar geströmt seien, dort weder Sitzgelegenheiten noch fließendes Wasser vorgefunden, berichtete ein AFP-Journalist.

Wie Barcelona und ter Stegen die Champions League holten
Jubel bei ter Stegen
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Marc-André ter Stegen hatte Grund zur Freude. Als jüngster deutscher Keeper überhaupt kann er am Ende seiner ersten Saison bei Barcelona den Champions-League-Titel gewinnen. Der U-21-Nationalspieler machte ein starkes Spiel als sicherer Rückhalt seiner Mannschaft.

Schlimmer Beginn
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Dabei begann Barca nervös, fahrig: Ein katastrophaler Fehlpass, der für Juventus schon zur Torvorlage hätte werden können und ein anschließender Stolperer, der den Italienern nach nur zwei Minuten die erste Ecke einbrachte. Barca schien mit Juventus forschem Pressing vom Anpfiff an nicht zurecht zu kommen.

Treffer Barcelona
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Doch dann dauert es trotzdem nur vier Minuten, bis der klare Favorit in Führung liegt. Doch nicht etwa Barcas berühmt-berüchtigter 120-Tore-Sturm, Neyma, Messi und Suarez sorgen für das Tor ...

Ex-Schalker als Torschütze
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... sondern Mittelfeldspieler Ivan Rakitic, einst vom FC Schalke 04 nach Spanien gewechselt. Ein herrlich herausgespielter Treffer. Langer Ball auf Neymar auf der linken Seite. Der Brasilianer zieht zwei Juve-Verteidiger auf sich, sein Zuspiel erreicht Andres Iniesta. Der Kapitän hat das Auge für Rakitic und aus acht Metern befördert der Ex-Schalker die Kugel zum 1:0 ins Tor. Die frühe Führung gegen die italienischen Defensivkünstler!

Vorteil Barca
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Danach macht „die alte Dame“ Juventus ihrem Spitznamen alle Ehre – und läuft hauptsächlich hinterher. Insbesondere immer wieder im Mittelpunkt bei Barca: Kapitän Andres Iniesta, der einen glänzenden Tag erwischt hat. Zur Pause kann Juventus froh sein, dass sie nur mit einem Tor zurückliegen.

Ausgleich Juve
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Doch in der zweiten Halbzeit kommt Juventus zurück ins Spiel. Über die rechte Seite leitet Claudio Marchisio per Hackentrick den Ball weiter. Stephan Lichtsteiner spielt auf Tevez. Per Drehschuss kann der ter Stegen zunächst nicht überwinden, den Abpraller zur Seite bringt der glänzend stehende Morata aber zum 1:1-Ausgleich über die Linie. Machtlos kann der deutsche Keeper nur hinterher gucken.

Plötzlich Oberwasser
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Der Ausgleich schockt die Spanier: Juventus arbeitet sich ins Spiel zurück, ist plötzlich dominanter und wird gefährlich. Tevez schießt freistehend übers Tor, Pogba prüft ter Stegen aus 20 Metern. Doch dann ...

Zudem gab es dem Verein zufolge nicht genügend Busse, um die Fans zu den Flugzeugen zu bringen, wodurch es massive Verspätungen gegeben habe. Auch habe es nur unzureichende Fluginformationen und Schwierigkeiten für Behinderte gegeben.

Der FC Barcelona hatte am Samstagabend im Berliner Olympiastadion das Champions-League-Finale gegen gegen Juventus Turin gewonnen. Die Fans versammelten sich am Sonntag in Barcelona, um den Spielern einen begeisterten Empfang zu bereiten.

  • afp
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