Niederlage gegen FC Bayern
HSV feuert Trainer Labbadia

Der Hamburger SV spielte beim 0:1 gegen den FC Bayern gar nicht schlecht – trotzdem muss Trainer Bruno Labbadia nun gehen. Nur mit einem Wechsel gelinge der „sportliche Turnaround“, sagt Klub-Chef Beiersdorfer.

HamburgFußball-Bundesligist Hamburger SV hat sich von Trainer Bruno Labbadia (50) getrennt. Das gab der HSV am Sonntag bekannt. Anfang der kommenden Woche soll der Nachfolger präsentiert werden. Favorit auf den Trainerposten bei den Hanseaten ist Markus Gisdol (47).

Der Bundesliga-Dino hatte am Samstag das Heimspiel 0:1 gegen Meister Bayern München verloren, es war die vierte Niederlage in Folge. Aus fünf Bundesliga-Spielen haben die Hanseaten nur einen Punkt geholt.

Labbadia, der bereits von 2009 bis 2010 Trainer bei den Hanseaten war, hatte den Traditionsklub zu Beginn seiner zweiten Amtszeit im Frühjahr 2015 vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte gerettet. Doch von der Euphorie der ersten Wochen und Monate unter Labbadia war zuletzt nicht viel geblieben. Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro vor der Saison zahlten sich auf dem Platz bisher nicht aus.

„Dieser Schritt ist angesichts unseres sportlichen Trends notwendig“, sagte Klub-Chef Dietmar Beiersdorfer: „Ich bin der Überzeugung, dass wir jetzt eine Veränderung auf der Trainerposition vornehmen müssen, um nach dem enttäuschenden Saisonstart den sportlichen Turnaround zu schaffen.“

Nach der langen Vorbereitung und den bisherigen Spielen müsse er konstatieren, „dass unsere fußballerische Entwicklung insgesamt nicht unseren Vorstellungen entspricht“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Beiersdorfer dankte Labbadia für dessen Arbeit in den vergangenen Monaten. „Ich möchte mich im Namen des gesamten HSV bei Bruno für seine geleistete Arbeit bedanken. Es bleibt unvergesslich, was er in einer sehr herausfordernden und schwierigen Zeit erreicht hat.“

Der Bundesliga-Dino hatte am Samstag das Heimspiel 0:1 gegen Meister Bayern München verloren, es war die vierte Niederlage in Folge. Aus fünf Bundesliga-Spielen haben die Hanseaten nur einen Punkt geholt.

Labbadia, der bereits von 2009 bis 2010 Trainer bei den Hanseaten war, hatte den Traditionsklub zu Beginn seiner zweiten Amtszeit im Frühjahr 2015 vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte gerettet. Doch von der Euphorie der ersten Wochen und Monate unter Labbadia war zuletzt nicht viel geblieben. Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro vor der Saison zahlten sich auf dem Platz bisher nicht aus.

Agentur
sid 
SID Sport-Informations-Dienst GmbH / Nachrichtenagentur
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