Niederlande
Angeschlagener van der Vaart kann aufatmen

Rafael van der Vaart muss in der Vorbereitung auf die WM nur eine kurze Trainingspause einlegen. Die erneute Knöchelverletzung den niederländischen Spielmacher vom Bundesligisten Hamburger SV nur zwei bis drei Tage.

Trotz seiner neuerlichen Knöchelprobleme muss sich der niederländische Regisseur Rafael van der Vaart keine Sorgen um einen Einsatz bei der Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) machen. Die Verletzung des Spielmachers vom Bundesligisten Hamburger SV hat sich bei einer Untersuchung am Dienstag im niederländischen WM-Trainingslager in Hoenderloo als weniger gravierend herausgestellt. Der 23-Jährige hatte einen Schuss auf seinen operierten Knöchel erhalten. Dies hatte eine Reizerscheinung an der Operationsnarbe ausgelöst.

"VdV" soll gegen Australien auflaufen

Van der Vaart muss die nächsten zwei, drei Tage mit dem Mannschaftstraining aussetzen und ein Spezialprogramm absolvieren. Für das Länderspiel gegen Mexiko am Donnerstag in Eindhoven steht er nicht zur Verfügung. In der abschließenden Vorbereitungspartie gegen Australien in Rotterdam am Sonntag rechnet Bondscoach Marco van Basten aber mit einem Einsatz des frisch gebackenen Vaters.

Seinen Platz im WM-Kader hat van der Vaart nach derzeitigem Stand aber sicher. "Er hat bei mir Kredit. Es gibt kein Ultimatum, wann er wieder fit sein muss. Ich gehe nicht davon aus, dass es nötig ist, ihn auszutauschen", sagte van Basten. Bis einen Tag vor ihrem jeweiligen Auftaktspiel haben die 32 Teams laut WM-Statuten die Chance, verletzte Spieler zu ersetzen.

Knöchel bereitet seit Monaten Sorgen

Bereits seit Monaten klagt van der Vaart über Beschwerden am operierten linken Knöchel. Zum Ende der Hinrunde hatte der Oranje-Star gegen den 1. FC Köln einen Knöchelbruch erlitten. Nach seinem Comeback im Februar musste van der Vaart aber bereits im April wieder unter das Messer. Eine Schraube, die den Knöchel stabilisieren sollte, hatte eine Entzündung verursacht. Damit verpasste er auch den Bundesliga-Endspurt mit dem HSV.

© SID

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