Fußball
Nigeria vertraut erneut auf Troussier

Das Aus in der WM-Qualifikation vor Augen hat Nigeria den Franzosen Philippe Troussier als Cheftrainer verpflichtet. Der hatte die "Super Eagles" bereits bei der WM-Endrunde 1998 in Frankreich betreut.

Der letzte Strohhalm der "Super Eagles" trägt den Namen Philippe Troussier. Der Franzose soll Nigeria noch zur WM 2006 in Deutschland führen. Die Afrikaner verpflichteten den 50-Jährigen als Nachfolger von Christian Chukwu, der beim Olympiasieger von 1996 nach dem enttäuschenden 1:1 in der WM-Ausscheidung gegen den Rivalen Angola entlassen worden war. Troussier hatte die "Super Eagles" bereits bei der WM-Endrunde 1998 in Frankreich betreut.

Nigeria kann in der Afrika-Gruppe vier das WM-Ticket nicht mehr aus eigener Kraft lösen. Zwar liegt der frühere Afrikameister punktgleich mit Spitzenreiter Angola vor den letzten zwei Spieltagen auf Platz zwei, hat aber im entscheidenden Direktvergleich mit dem Tabellenführer nach dem 1:1 aufgrund der 0:1-Niederlage im Hinspiel die schlechteren Karten. Nur der Gruppensieger fährt nach Deutschland.

Troussier arbeitete in der vergangenen Saison in Frankreich beim früheren Champions-League-Sieger Olympique Marseille und war einer von drei Kandidaten für Chukwus Nachfolge. Die Nigerianer hatten auch mit Paul Le Guen, der bei Marseilles Ligarivalen Olympique Lyon am Ende der abgelaufenen Spielzeit nach dem dritten Meister-Titel in Folge zurückgetreten war, und Brasiliens U20-Trainer Rene Weber verhandelt. Beim WM-Turnier 2002 hatte Troussier Co-Gastgeber Japan bis in Achtelfinale geführt. Außerdem war der "Globetrotter" in Südafrika, Marokko und Katar als Nationaltrainer tätig.

© SID

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