Fußball
Noch 20 Verdächtige im Visier der Ermittler

Parallel zu den Anklagen gegen die sechs Hauptbeschuldigten im Wett- und Manipulationsskandal laufen noch Ermittlungen gegen 20 weitere Verdächtige. Das erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Berlin.

Die Untersuchung des Wett- und Manipulationsskandals im deutschen Fußball ist noch längst nicht abgeschlossen. Nach Anklage gegen sechs Hauptbeschuldigte läuft bei der Staatsanwaltschaft Berlin noch immer eine Ermittlung gegen mehr als 20 verdächtige Personen. Diese geht parallel zu den Anklagen gegen Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer, dessen früheren Kollege Dominik Marks, Ex-Profi Steffen Karl und die S.-Brüder Ante, Filip und Milan weiter, sagte Justiz-Sprecher Michael Grundwald.

Das gilt auch für den Schiedsrichter-Betreuer Wieland Ziller, der laut eines Berichts der Süddeutschen Zeitung eingeräumt haben soll, 40 000 Euro zur Einflussnahme auf Schiedsrichter Jürgen Jansen von den kroatischen Brüdern kassiert zu haben. Angeblich behauptete Ziller, das zum Großteil für Jansen bestimmte Geld sei niemals bei dem Unparteiischen aus Essen angekommen. Das würde ein erhebliche Entlastung für Jansen bedeuten, der der Absprache zu Spielmanipulation verdächtigt wird. Die Staatsanwaltschaft wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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