Fußball
Nowotny und Bayer haben sich wieder lieb

Jens Nowotny hat seine Klage gegen Bayer Leverkusen fallengelassen. Der Ex-Nationallibero pochte ursprünglich auf eine mündliche Vereinbarung mit Reiner Calmund, die eine volle Lohnfortzahlung im Krankheitsfall vorsah.

Sinneswandel bei Jens Nowotny: Der ehemalige Nationalspieler, der auf Grund des vierten Kreuzbandrisses im Knie noch mehrere Monate pausieren muss, stellt seine Klage auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gegen Arbeitgeber Bayer Leverkusen ein und verzichtet auch auf eine finanzielle Entschädigung, die der Klub ursprünglich in Aussicht gestellt hatte.

"Nur durch meine innere Unzufriedenheit zu erklären"

"Ich spiele jetzt seit zehn Jahren für Bayer Leverkusen und verspüre eine enge Verbundenheit zu allen Mitarbeitern bei Bayer 04. Das sehr gute Verhältnis möchte ich nicht aufs Spiel setzen. Sicherlich habe ich mit meiner Forderung einen Fehler begangen, der für mich nur durch meine innere Unzufriedenheit über meine mittlerweile fünfte schwere Verletzung erklärbar ist", teilte der Innenverteidiger in einer Bayer-Presseerklärung mit.

Auf Initiative des Profis war am Mittwoch ein Gespräch mit Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und-Sportchef Rudi Völler zustande gekommen. Bayer-Boss Holzhäuser zeigte sich erleichtert, dass sich beide Parteien nicht wie zunächst angedroht am 21. September vor dem Arbeitsgericht Solingen wiedersehen: "Ich ziehe meinen Hut vor Jens. Diese Entscheidung verdient allergrößten Respekt. Sie ist auch ein Beweis dafür, dass wir die Persönlichkeit Jens Nowotny richtig eingeschätzt haben."

Völler: "Angelegenheit ist erledigt"

"Ich kenne den Jens sehr gut, schließlich war er mein Spieler im Nationalteam. Es spricht für seine Charakterstärke, dass er seinen Fehler korrigiert hat. Damit ist die Angelegenheit für ihn und Bayer 04 Leverkusen erledigt", kommentierte Bayer-Sportchef Rudi Völler die Einigung mit dem Bayer-Spieler.

© SID

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