Fußball
Nowotny und Bayer nähern sich an

Nach einem Telefonat zwischen Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser und Jens Nowotny wollen der Bundesligist und der Nationalspieler im Streit um die Lohnfortzahlung doch nach einer außergerichtlichen Lösung suchen.

Das Tauziehen um die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zwischen Jens Nowotny und Bundesligist Bayer Leverkusen soll nun möglicherweise doch nicht im Gerichtssaal stattfinden. Der Ex-Kapitän hatte am Wochenende angekündigt gegen seinen Arbeitgeber zu klagen. Nun kamen sich beide Parteien wieder näher und wollen eine außergerichtliche Lösung suchen.

Nach einem Telefonat mit Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser vereinbarte der 31 Jahre alte Abwehrspieler ein Schlichtungsgespräch. "Ich strebe natürlich eine außergerichtliche Lösung an", erklärte Nowotny im kicker. Auch Bayer ist daran interessiert, eine Verhandlung vor dem Amtsgericht Solingen am 21. September zu vermeiden. Nowotny will Bayer den Vorschlag unterbreiten, den bis jetzt nicht fixierten Fakt der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall in das bis 2008 laufende Vertragswerk aufzunehmen. "Es geht darum, einen Kompromiss zu finden, mit dem alle leben können", meinte Nowotny.

Bayer wollte nach der sechsten Woche Zahlung aussetzen

Der Streit zwischen Bayer und Nowotny, der nach seinem vierten Kreuzbandriss um sein Comeback kämpft, war entbrannt, weil der Verein nicht wie in den vorangegangenen Verletzungsfällen des Abwehrrecken das Gehalt auch nach der sechsten Woche weitergezahlt hatte. Der 45-malige Nationalspieler drohte vor Gericht ziehen, weil Bayer erst 900 000 Euro geboten, dann die Zahlung der Summe wieder zurückgezogen haben soll.

Nowotny beruft sich in der Auseinandersetzung mit Bayer auf eine mündliche Vereinbarung mit dem damaligen Manager Reiner Calmund. Dass eine solche Übereinkunft besteht, wird laut Holzhäuser von Calmund bestritten.

© SID

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