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Kahn will Beitrag für Deutschland leisten

Für den großen Traum WM-Titel müssten laut Oliver Kahn persönliche Ziele in den Hintergrund rücken. "Ich freue mich sehr, meinen Teil für Deutschland zu leisten", meinte der als Nummer eins ausgebootete Nationalkeeper.

Für das gemeinsame Ziel WM-Titel will Oliver Kahn persönliche Ambitionen komplett zurückstellen. "In solchen Situationen dürfen die persönlichen Ziele nicht im Vordergrund stehen, sondern vielmehr sehe ich meine Aufgabe für Deutschland. Das ist meine Motivation. Ich freue mich sehr, meinen Teil für Deutschland zu leisten", sagte der 85-malige Nationaspieler in einem Interview.

Sieg über Brasilien großes Ziel

Der WM-Held von 2002, der seinen Platz zwischen den Pfosten für Jens Lehmann räumen musste, erwartet von dem WM-Turnier im eigenen Land "einen ungeheuren Motivationsschub für die Mannschaft und ein großartiges Event". Der deutschen Mannschaft traut der 36-Jährige bei diesem Jahrhundertereignis eine Menge zu. "Wenn alles passt, ist alles möglich", sagt Kahn und verweist auf die Umstände, die die DFB-Auswahl vor vier Jahren beim WM-Turnier in Südkorea und Japan bis in Finale brachten.

"Bei der WM 2002 hatte uns keiner viel zugetraut. Jeder dachte, dass wir früh ausscheiden werden. Die Mannschaft hat sich davon jedoch nicht beeinflussen lassen und ist von einem Spiel zum anderen immer mehr zusammengewachsen. Alles hat funktioniert, das Selbstbewusstsein ist größer geworden, das gesamte Team hat einen enormen Motivationsschub erfahren und es gab eine sehr große Sympathiewelle für unser Team, die uns ebenfalls weiter getragen hat", erinnerte er an die Wochen in Asien.



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Kahn bestritt, dass er mit Brasilien noch eine Rechnung offen hat. "Als Sportler will man Brasilien immer schlagen, das ist völlig unabhängig von anderen Dingen. Auch in meinem speziellen Fall ist nicht Wut, Ärger, Enttäuschung oder Ähnliches im Spiel, sondern es geht für mich generell immer wieder aufs Neue um den Wettstreit. Brasilien gilt als eine der stärksten Mannschaften der Welt, die zu bezwingen, ist großartig. Als Mensch habe ich gar nichts offen, denn ich kann auf eine tolle und erfolgreiche Karriere zurücksehen, die noch nicht mal beendet ist", meinte der frühere DFB-Kapitän, der nach sensationellen Leistungen ausgerechnet im Finale 2002 gegen Brasilien (0:2) gepatzt hatte.

© SID

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