Nur 0:0 gegen Wolfsburg
Dämpfer für VfB

dpa STUTTGART. Der VfB Stuttgart hat im Titelkampf den zweiten Dämpfer innerhalb einer Woche hinnehmen müssen. Eine Woche nach der 1:3-Niederlage bei Bayer Leverkusen kamen die Schwaben in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg nur zu einem mageren 0:0.

Der enttäuschende Tabellendritte hatte es dabei sogar seinem gut haltenden Torwart-Debütanten Michael Langer zu verdanken, dass er nicht verlor. Wolfsburg, in gut einem Monat erneut VfB-Gegner im Halbfinale um den DFB-Pokal, erwies sich vor 44 000 Zuschauern im Daimlerstadion in der mäßigen Partie als die bessere und gefährlichere Mannschaft.

Der VfB tat sich äußerst schwer und fand kein Mittel gegen die gut gestaffelte Defensive der Niedersachsen. Spielerisch konnten die Schwaben nicht an ihre zuletzt ansprechenden Leistungen anknüpfen. Nur dank Langer gerieten sie vor der Pause nicht in Rückstand, da Wolfsburg immer wieder gefährlich nach vorne kam und sich keineswegs versteckte. Der Vertreter des an Grippe erkrankten Nationaltorhüters Timo Hildebrand feierte ein fehlerfreies Debüt.

Der 22 Jahre alte Österreicher klärte gegen Marcelinho per Fußabwehr (10. Minute) und gegen Diego Klimowicz (33.) jeweils glänzend. Zudem parierte Langer Schüsse von Jacek Krzynowek (11.) und Jonathan Santana (13.). Dem standen nur zwei Chancen des VfB gegenüber: Der aufgerückte Abwehrchef Matthieu Delpierre verpasste innerhalb einer Minute (27.) jeweils knapp per Kopf die Führung.

Pech hatte der Stuttgarter Nationalstürmer Mario Gomez bei seinem Comeback, nachdem er zwei Spiele wegen einer Verletzung gefehlt hatte. Nach einem Pressschlag mit Santana schied der Top-Torjäger mit Verdacht auf eine Innenbandverletzung am Knie noch vor dem Seitenwechsel aus (45.).

In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie noch weiter. Dem VfB glückte kaum ein ansehnlicher Spielzug und er entwickelte keinerlei Torgefahr. Den Gästen fehlte der absolute Wille, die Schwäche der Heimmannschaft auszunutzen. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend, so dass beide Torhüter kaum noch ernsthafte Bewährungsproben zu bestehen hatten. Lediglich VfL-Schlussmann Simon Jentzsch musste bei einem strammen Schuss Cacaus eingreifen (74.).

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