Nur in Ausnahmefällen als Verkaufsstelle gedacht
Ticketbüros keine Goldgrube für Fans

Nur über das Internet führt für Fußball-Anhänger der Weg zu WM-Tickets. Darauf wies Pressesprecher Jens Grittner vom Organisationskomitee hin, da viele Fans zuletzt die Ticketbüros an den WM-Stadien aufgesucht hätten.

Der direkte Weg zum Ticketbüro führt für die Fans mit hundertprozentiger Sicherheit zu einem nicht größeren Erfolg als der übers Internet. Darauf hat jetzt das deutsche Organisationskomitee der WM (OK) hingewiesen. Viele Fußball-Anhänger hätten in den vergangenen Wochen die Ticketbüros an den zwölf WM-Stadien aufgesucht, um vielleicht doch noch an Karten zu kommen.

Jens Grittner, Pressesprecher des OK, stellt jedoch klar: "Das ist ein großer Irrtum. Die Ticketbüros sind eigentlich eingerichtet worden, damit dort bereits bestellte Karten, die wir aus zeitlichen Gründen nicht mehr verschickt haben, abgeholt werden können. Die Büros waren nur in Ausnahmefällen als Verkaufsstelle gedacht. Die Mitarbeiter dort müssen auch erst im Internet nachschauen, für welches Spiel es noch Karten gibt und sind jetzt durch den Ansturm schlichtweg überlastet." Deshalb appelliert das OK an die Fans, Tickets weiterhin im Internet zu buchen und sich so Anreise und Wartezeiten zu ersparen.

Derzeit geraten noch Restkarten in den Verkauf, die von den 32 Teilnehmern, denen je acht Prozent an der Stadionkapazität zusteht, nicht genutzt wurden. Außerdem gibt es noch Karten aus dem Hospitality-Programm.

© SID

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