Oliver Bierhoff zu Fußball im Privatfernsehen
„Länderspiele werden nie im Pay-TV verschwinden“

Der Fußball-Weltmeister braucht Geld, um Weltspitze zu sein. Doch nur Gewinne machen - das will DFB-Manager Oliver Bierhoff nicht. Schließlich ist die Nationalelf Volksgut. Auch der kleinste Fan soll mal dabei sein.
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Der Manager der Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, war nach der Niederlage gegen Argentinien in Düsseldorf zu Gast in der Zentrale des Handelsblatts. Auch nach zehn Jahren im Job ist der Europameister von 1996 längst nicht müde. Verpflichtung und Ansporn zugleich sei der Titelgewinn der Nationalmannschaft, auf und neben dem Platz. Den Verband, den DFB, will er als Zentrum für Innovation und Kompetenz im deutschen Fußball positionieren. Er schenkte der Redaktion ein Trikot mit Unterschriften der Spieler und gab dann zwei Mitgliedern der Online-Redaktion ein Interview.

Herr Bierhoff, Philipp Lahm, Miro Klose und Per Mertesacker gehen, wenn es am schönsten ist. Oliver Bierhoff nicht. Warum eigentlich?
Es ist schon so, dass ich mich immer wieder kritisch hinterfrage. Kann ich mich so einbringen, wie ich mir das vorstelle? Kann ich noch etwas bewegen? Ich habe da einen sehr hohen Anspruch an mich und meine Arbeit. Wir sind mit der Nationalmannschaft in Rio de Janeiro Weltmeister geworden, unser Weg geht weiter, wir sind auf einer unglaublich spannenden Reise.

Was ist für den Manager der Nationalmannschaft so spannend?
Uns allen bietet sich die große Chance, den deutschen Fußball zu entwickeln. Die Klubs stehen permanent unter Wettbewerbsdruck, unterliegen aktuellen Einflüssen. Hier wollen wir auch Dienstleister sein, für den DFB ist es eine reizvolle Aufgabe, den Fußball in allen Facetten voranzutreiben, Ideen zu kreieren, Potenziale zu erschließen und die Herausforderung der Zukunft anzugehen. Der DFB – allen voran unser Präsident Wolfgang Niersbach – ist innovativ und modern. Dabei spielt der Bau der Akademie in Frankfurt bis zum Jahr 2018, über den das DFB-Präsidium entscheidet, spielt eine wesentliche Rolle.

Worauf konzentrieren Sie sich in den nächsten zwei Jahren?
Zunächst einmal ist wichtig festzuhalten: Der vierte Stern wurde von ganz Deutschland gewonnen. Er ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengung des gesamten deutschen Fußballs. Selbst oder gerade auch der erste Jugendtrainer von Philipp Lahm hat hier seinen Anteil. Und dieser vierte Stern glänzt – die Menschen in Deutschland haben sich sehr über diesen Erfolg gefreut. Sie identifizieren sich mit diesem Erfolg und mit der Mannschaft.

Hilft Ihnen denn die Fußball-Euphorie im Lande?
Ja, denn wir wollen den Schwung der Weltmeisterschaft mitnehmen. Wir wollen Strukturen schaffen, um den Fußball zu entwickeln und den DFB als die Fußball-Kompetenz zu profilieren. Dazu gehören die DFB-Akademie genauso wie die Position des Sportdirektors, die Hansi Flick bekleidet. Wenn jemand aus dem internationalen oder nationalen Fußball eine Frage hat zu Themen wie Videoanalyse, Scouting oder auch sportpsychologischen oder sportmedizinischen Aspekten, weiß er, dass wir dieses Know How besitzen.

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  • Wir identifizieren uns nicht. Ihr treibt nur Krankheitskosten in die Höhe und es ist nicht in unserem Interesse Euch zu fördern. Sport als Ausgleich. Mehr wird von uns in Zukunft nicht finanziert. Wir sind wegen dem Commerz verschuldet und wollen Euch nicht durch Stütze und Kindergeld Publikum zuführen. Fussball führt zu keinem Erkenntnissgewinn und kostet. Auch Eure Flüge, alles muss subventioniert werden. Ihr habt Mafiöse Strukturen, werdet von Kriminellen gesponsert und habt ja gar keine Nationalspieler. Patchwork so wie euer Samenverteilkomplex. Schüttet Euch mit Jägermeister zu, dann geht es schneller. Nehmt eure masturbierende Fussballer von uns weg. Nur Schulden und Klimakatasthrophe. Seht zu wo Ihr Euren Frust lasst weil es für einen anständigen Arbeitsplatz nicht reich.
    DFB - Deutscher Ficker Bund.

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