Paris, Terror und der Fußball
„Unsere Stadien sind sicher“

Der Sicherheitschef der Fußball-WM 2006, Helmut Spahn, beruhigt die Fans. Auch nach den Terroranschlägen in Paris müssten sie keine Angst in Stadien haben. Für größtmögliche Sicherheit werde gesorgt. So sein Versprechen.

Helmut Spahn war Sicherheitschef beim Deutschen Fußballbund (DFB) und 2006 für die Sicherheit der Weltmeisterschaft in Deutschland zuständig. 2011 wechselte er zum neugegründeten Zentrum für Sicherheit im Sport (ICSS) in Doha. Wie er das Risiko in Fußballstadien mit Blick auf das Länderspiel am Dienstag in Hannover gegen die Niederlande einschätzt. 

Herr Spahn, steigt nach den Terroranschlägen in Paris das Sicherheitsrisiko für das Länderspiel in Hannover gegen die Niederlande? Es ist dort mit mehr Politprominenz als üblich zu rechnen.
Es ist ein völlig normaler Vorgang, dass der DFB zusammen mit den Sicherheitsbehörden die Lage aktuell und fortlaufend beurteilt und eine Risikobewertung vornimmt. Daraus resultierend werden in Abstimmung mit allen Beteiligten die Sicherheitsmaßnahmen festgelegt.

Was sollten die Sicherheitskräfte tun?
Es ist immer angezeigt, der Lage angemessen und ruhig zu reagieren. Ich gehe davon aus, dass in Abstimmung mit allen Beteiligten (Veranstalter DFB, Polizei, Personenschutz, Privater Sicherheitsdienst) die der Situation erforderlichen, angemessenen und abgestimmten Maßnahmen getroffen werden.

Wie sollten die Fans reagieren?
Ruhig und gelassen. Man kann darauf vertrauen, dass der DFB, die Polizei und alle anderen Beteiligten alles in ihrer Macht stehende tun, um größtmögliche Sicherheit zu gewähren.

Rechnen sie kurz- oder mittelfristig mit einem höheren Sicherheitsrisiko bei Bundesligaspielen?
Grundsätzlich nein. Unsere Stadien sind als sicher zu bezeichnen. Die Behörden, Verbände und Vereine werden aber sicherlich eine neue Bewertung der Situation vornehmen und dementsprechend reagieren, falls erforderlich.

 

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