Patentamt löscht drei Begriffe
Etappensieg für Ferrero im Markenstreit mit Fifa

1:0 für Ferrero: Der Konsumgüter-Hersteller hat im Markenstreit mit dem Fußball-Weltverband FIFA eine Teilerfolg errungen. Im Mittelpunkt standen Begriffe rund um die WM 2006.

HB KÖLN. Der Konsumgüter-Hersteller Ferrero hat im Markenstreit mit dem Fußball-Weltverband FIFA im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland einen Teilerfolg errungen. Wie das Wirtschaftsmagazin "Capital" berichtet, hat das Deutsche Patent- und Markenamt auf Antrag von Ferrero am 9. Juni drei Begriffe gelöscht, die die FIFA zum Schutz ihrer Vermarktungsrechte hatte eintragen lassen.

Demnach darf die FIFA als WM-Veranstalter die Ausdrücke "WM 2006", "WM Deutschland 2006" und "Fußball WM Deutschland" nicht mehr exklusiv für ihre oder die Werbekampagnen ihrer Sponsoren verwenden. FIFA-Sprecher Markus Siegler bestätigte am Mittwoch der dpa, dass es eine Auseinandersetzung mit Ferrero gibt. Er wollte sich zu dem schwebenden Verfahren aber nicht weiter äußern.

Laut "Capital" schwelt der Markenstreit schon seit langem. Die Auseinandersetzung soll am 20. Juli vor dem Bundespatentgericht fortgesetzt werden. Während die FIFA auf ihren vermeintlichen Rechten beharrt, sieht Ferrero nur Begriffe mit dem Zusatz FIFA als schützenswert an. Sollte der Fußball-Weltverband auch vor dem Bundespatentgericht unterliegen, bliebe ihm in letzter Instanz der Gang vor den Bundesgerichtshof, falls das Patentgericht die Rechtsbeschwere zulässt.

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