Pleite für Bremen
Riberys Last-Minute-Tor ärgert Dortmund

Der FC Bayern hat mit einer B-Elf die Partie bei Werder Bremen für sich entschieden, tat sich allerdings lange Zeit schwer. Ein Joker, den Heynckes zunächst geschont hatte, brachte letztlich den Sieg.
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BremenBayern München hat die Meisterfeier von Borussia Dortmund um mindestens drei Stunden verschoben. Der Rekordmeister gewann in letzter Sekunde 2:1 (0:0) bei Werder Bremen und wahrte damit vor dem Abendspiel des BVB gegen Borussia Mönchengladbnach seine theoretische Titelchance. Der eingewechselte Franck Ribery (90.) bescherte den Gästen eine gelungene Generalprobe für das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League am Mittwoch bei Real Madrid. Für Werder ist das Kapitel Europa League nach der neuerlichen Niederlage praktisch erledigt.

Naldo hatte die Hausherren kurz nach der Halbzeit (51.) in Führung geschossen und dann mit einem Eigentor (75.) auch für den Ausgleich gesorgt, ehe Ribery die Bayern jubeln ließ. Die B-Elf der Gäste hatte zu Beginn nicht überzeugen können, sich dann aber im Spielverlauf gesteigert und am Ende verdient gewonnen.

Im aussichtslosen Fernduell mit Borussia Dortmund hatte Bayern-Trainer Jupp Heynckes viele seiner Stars geschont, was beinahe ins Auge gegangen wäre. Lediglich drei Akteure, die am vergangenen Dienstag gegen Real (2:1) von Beginn an gespielt hatten, standen auch in Bremen in der Startelf. Kapitän Philipp Lahm stand nicht einmal im Kader, und neben Toni Kroos und Mario Gomez saßen auch die beiden Streithähne Arjen Robben und Ribery zunächst nur auf der Bank. Stattdessen sollten Thomas Müller, Takashi Usami, Ivica Olic und Nils Petersen in der Offensive für Gefahr sorgen.

Die Rechnung von Heynckes schien zunächst aufzugehen. Die zweite Garde der Bayern begann vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion forsch. Bereits nach zwei Minuten vergab Petersen aus kurzer Distanz, als er den Ball nach einer scharfen Hereingabe von Usami freistehend verstolperte.

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Wenig Offensivakzente vor der Pause

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