Pokalerfolg gegen Ingolstadt
Ba schießt schwache Hoffenheimer weiter

Bundesligist 1 899 Hoffenheim hat sich in Unterzahl ins Achtelfinale des DFB-Pokals gezittert. Die Kraichgauer setzten sich mit 1:0 (0:0) gegen den Zweitliga-Vorletzten FC Ingolstadt durch. Das entscheidende Tor erzielte Demba Ba (63.).

Stürmer Vedad Ibisevic hatte wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte gesehen (39.). Nach einer harmlosen Aktion rief der bosnische Nationalspieler dem Unparteiischen Tobias Stieler (Obertshausen) etwas zu. Der Referee stellte Ibisevic daraufhin vom Platz.

Beim Torjäger mit Ladehemmung liegen die Nerven derzeit offenbar blank. Ibisevic hatte wegen schwacher Leistungen seinen Stammplatz verloren, hatte von 1 899-Trainer Ralf Rangnick gegen Ingolstadt aber eine Chance von Beginn an bekommen.

Rangnick: "Bessere Mannschaft"

"Wir waren zum Schluss die bessere Mannschaft und hätten höher gewinnen können", sagte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick. Letztlich müsse man aber zufrieden sein, wenn man in Unterzahl einen Sieg einfahre. Der Coach dankte sogar Rotsünder Ibisevic: "Indirekt hat er uns einen Gefallen getan, denn wir sind nach seinem Platzverweis aufgewacht."

Vor 10 500 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim tat sich Hoffenheim zu Beginn aber auch mit elf Spielern schwer. Vom sonst häufig vorgetragenen Angriffswirbel war nicht viel zu sehen. Chinedu Obasi (3.) scheiterte in der Anfangsphase mit einem Kopfball an Ingolstadts Torhüter Sascha Kirschstein. Ibisevic (7. und 23.) verfehlte ebenfalls per Kopf zweimal knapp das Tor. In der 33. Minute rettete Kirschstein bei einem Distanzschuss von Obasi glänzend.

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