Fußball
Poker um Robinho geht in die nächste Runde

Der FC Santos hat den spanischen Rekordmeister Real Madrid im Poker um Nationalstürmer Robinho auflaufen lassen und die erste Offerte in Höhe von 12,4 Mill. Euro abgelehnt.

Für Brasiliens Nationalstürmer Robinho muss Real Madrid wohl tief in die Tasche greifen. Robinhos Klub FC Santos lehnte die Offerte der "Königlichen" von umgerechnet 12,4 Mill. Euro ab und pocht weiter auf die vertraglich festgelegte Ablöse von 41 Mill. Euro.

"Madrid erdreistet sich, die Verpflichtung schon als perfekt zu vermelden. Dieses Recht haben sie aber erst dann, wenn wir die Summe aus der Ausstiegsklausel in unserem Safe haben", erklärte Santos-Präsident Marcelo Teixeira nach einem Treffen zwischen Robinhos Manager Wagner Ribeiro und dem Spielervermittler Juan Figer. Die Madrilenen hatten zuvor verkündet, dass der neunmalige Europapokalsieger der Landesmeister die sich im Besitz des 21 Jahre alten Supertalents befindlichen 40 Prozent der Transferrechte bereits erworben zu haben.

"Ich werde erst nach dem Konföderationen-Pokal Stellung nehmen", sagte Robinho und ließ sich vor der Abreise zum Halbfinal-Duell am Samstag gegen Deutschland in Nürnberg nicht in die Karten blicken. "Seien wir realistisch. Den Wechsel zu einem europäischen Topklub kann keiner verhindern", erklärte Brasiliens Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira, der die Leistung seines Jungstars durch die "seit Dezember kursierenden Wechselgerüchte" nicht beeinflusst sieht.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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