Positive Bilanz bei den „Schiris“
Merk ist mit Schiedsrichter-Leistungen zufrieden

WM-Schiedsrichter Markus Merk hat eine positive Bilanz der Arbeit seiner Kollegen gezogen. Der zweimalige Welt-Schiedsrichter erntete im Gegenzug ebenfalls ein Lob für seinen ersten WM-Einsatz.

Markus Merk (Otterbach) hat die Schiedsrichter-Leistungen nach der ersten WM-Gruppenphase gelobt. "Bisher lief es für uns sehr gut. Ich bin froh, dass wir im positiven Fokus stehen, weil wir als Mannschaft über anderthalb Jahre sehr hart darauf hingearbeitet haben", sagte der zweimalige Welt-Schiedsrichter, der am vergangenen Sonntag für seine Leistung in der Partie zwischen den Niederlanden und Serbien und Montenegro (1:0) in Leipzig ebenfalls gute Kritiken bekommen hatte.

Allerdings sieht der 44-Jährige im weiteren Turnierverlauf noch viel Arbeit auf die WM-Referees zukommen und mahnt zur Konzentration. "Es sind erst 25 Prozent des Weges absolviert. Schon in den zweiten Gruppenspielen wird es für uns schwieriger, weil für viele Teams schon entscheidende Partien anstehen", meinte der promovierte Zahnmediziner, der am Donnerstagmittag zusammen mit seinen Kollegen im Sportpark Neu-Isenburg sein tägliches 90-minütiges Trainingsprogramm absolvierte.



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Menschenverstand wichtiger als Papiere

Als Schlüssel zum Erfolg für die bisher guten WM-Leistungen der Unparteiischen hat Merk "den enormen Teamgeist untereinander" ausgemacht. "Immerhin sind wir die einzige Multi-Kulti-Gruppe bei dieser WM. Über das gemeinsame Training versuchen wir, unsere Arbeit zu vereinheitlichen", erklärte der Pfälzer.

In punkto Hitze will Merk bei seinen folgenden Einsätzen auch weiterhin die "Regel Menschenverstand" gelten lassen. Die Engländer hatten nach ihrer Begegnung gegen Paraguay (1:0) am vergangenen Samstag moniert, dass ihnen nicht genügend Trinkpausen gewährt worden waren. "Dazu bin ich selbst viel zu sehr Sportler, als dass ich den Spielern das nicht gönnen würde. An bestimmte Papiere darf man manchmal eben nicht denken", sagte Merk.

© SID

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