Positiver Patriotismus
Aussortierter Owomoyela glaubt an den Titel

Kurz vor Toresschluss verpasste Patrick Owomoyela den Sprung in den deutschen WM-Kader, dennoch drückt der Bremer der deutschen Auswahl auch im USA-Urlaub die Daumen und glaubt an eine Titelchance.

Ganz weit weg und doch mit dem Herzen dabei. Nationalspieler Patrick Owomoyela, der von Bundestrainer Jürgen Klinsmann nicht für die WM nominiert wurde, traut der deutschen Mannschaft bei der Endrunde den vierten Titel zu. "Im Achtelfinale sind sie ja praktisch schon. Jetzt ist alles möglich", sagte der Abwehrspieler von Vize-Meister Werder Bremen in einem Interview mit der Syker Kreiszeitung (Freitag-Ausgabe).

Die Ausbootung aus dem WM-Kader hat Owomoyela offensichtlich gut verarbeitet. "Ich mache mir keine Gedanken, ob ich jetzt spielen würde. Ich drücke dem ganzen Team die Daumen, und das gilt auch für Arne Friedrich", erklärte der 26-Jährige, der seinen Platz auf der rechten Abwehrseite dem Berliner hatte überlassen müssen.

Friedrich, der in den ersten Gruppenspielen nicht überzeugt hatte, nahm Owomoyela vor der Presseschelte in Schutz. "Natürlich wünscht man sich, dass die Kritik nicht so hart und nicht überzogen ausfällt. Aber das gehört nun mal zum Fußball dazu. Arne Friedrich wird das schaffen, davon bin ich überzeugt. Er ist ja nicht erst seit zwei Tagen Profi", sagte Owomoyela, der derzeit Urlaub in den USA macht.

© SID

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