Fußball
Potsdam folgt Frankfurt ins Uefa-Cup-Halbfinale

Nach dem 1. FFC Frankfurt hat auch Turbine Potsdam das Halbfinale im Uefa-Cup der Frauen erreicht. Die Potsdamerinnen setzten sich gegen Valur Reykjavik aus Island deutlich mit 11:1 (6:1) durch.

Das "deutsche" Finale im Uefa-Cup der Frauen rückt näher. Sowohl die Fußballerinnen des Titelverteidigers Turbine Potsdam als auch des 1. FFC Frankfurt konnten ins Halbfinale einziehen. Die Potsdamerinnen setzten sich nach einem Kantersieg im Hinspiel (8:1) auch im zweiten Duell mit Valur Reykjavik/Island am Sonntag deutlich mit 11:1 (6:1) durch. Einen Tag zuvor hatte Frankfurt beim 3:1 (2:1) im Viertelfinale gegen Arsenal London mehr Mühe, nachdem das Hinspiel auf der Insel 1:1 ausgegangen war.

Frankfurt, Uefa-Cup-Sieger von 2002, trifft in der Vorschlussrunde auf das französische Team von Montpellier Herault, das sich gegen Bröndby IF durchsetzte. Potsdam muss sich mit dem Gewinner zwischen Djurgarden Stockholm und Sparta Prag (Hinspiel: 2:0) messen. Die Partie findet erst am Dienstag statt. Die beiden deutschen Teams genießen im Halbfinal-Hinspiel (11. bis 20. November) zunächst Heimrecht. Das Endspiel findet erst im Mai 2006 statt.

Pohlers eröffnet "Scheibenschießen" in Potsdam

Eine Woche nach dem Erfolg auf der Vulkaninsel wurde auch das zweite Duell von Turbine mit dem isländischen Meister zum munteren "Scheibenschießen". Conny Pohlers (3./20./67.), Petra Wimbersky (10./58.), Anja Mittag (36./57.), Navina Omilade (23.), Cristiane (48.), Isabell Kerschowski (66.) sowie ein Eigentor von Gunobjörk Odindottir (45.) sorgten für das Viertelfinal-Rekordergebnis von insgesamt 19:2 Toren.

Im Gegensatz zu Potsdam musste der fünfmalige Meister aus Frankfurt um das Weiterkommen zittern, nachdem Chiara Grand (11.) Arsenal am Brentanobad in Führung geschossen hatte. Doch die Nationalspielerinnen Renate Lingor (20./Foulelfmeter), Kerstin Garefrekes (43.) und Sandra Smisek (53.) drehten die Partie doch noch zugunsten der Hessinnen.

Auf der Tribüne war Theo Zwanziger, der Geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), beeindruckt von den Gastgeberinnen. "Das war ein begeisterndes Spiel. Nicht nur in der Männer-Bundesliga wird guter Fußball gespielt", lobte der "Edelfan" und versprach: "Wenn Frankfurt in dieser Saison die Meisterschaft, den DFB-Pokal und den Uefa-Cup gewinnt, dann werde ich Mitglied beim FFC." Beim Rivalen aus Potsdam ist Zwanziger bereits seit geraumer Zeit Mitglied.

© SID

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