Premier League
Ferrostaal sponsert Manchester City

Ferrostaal wird Sponsor des englischen Fußball-Erstligisten Manchester City. Schon am nächsten Spieltag wird das Logo des Anlagenbauers im Stadion zu sehen sein, vornehmlich auf den Banden. Zeitgleich mit dem Einstieg in das Sportsponsoring ändert die Gesellschaft ihren Namen.
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DÜSSELDORF. Der Anlagenbauer Ferrostaal wird Sponsor des englischen Fußball-Erstligisten Manchester City. Bereits ab dem nächsten Spieltag am kommenden Wochenende werde das Logo im Stadion zu sehen sein, bestätigte der Vorstandschef Matthias Mitscherlich dem Handelsblatt.

Zum Sponsoring gehört im Wesentlichen Werbung auf den Stadionbanden. Die Kooperation läuft bis zum Ende der Saison 2011/2012 und umfasst neben nationalen Spielen auch internationale Wettbewerbe. "Wir hoffen natürlich sehr, dass die Mannschaft erfolgreich spielt und oben dabei ist", sagte er.

Das Engagement auf der Insel ist Teil der Strategie des Essener Konzerns sich von seiner früheren Muttergesellschaft MAN zu emanzipieren. Im März dieses Jahres hatte die Internationale Petroleum Investment Company (IPIC) das Unternehmen mehrheitlich übernommen. In den kommenden Monaten will der Golf-Investor die verbliebenen 30 Prozent vom Lkw-Bauer MAN übernehmen und damit komplett unter seine Kontrolle bringen.

Ex-MAN-Tochter kehrt unter neuem Eigentümer zu altem Namen zurück

Zeitgleich mit Einstieg in das Sportsponsoring ändert die Gesellschaft ihren Namen. Der Konzern ändere nicht nur sein Firmenlogo, künftig werde das Unternehmen nicht mehr MAN Ferrostaal, sondern ganz einfach Ferrostaal heißen, sagte der Vorstandschef. Nachdem Eigentümerwechsel war mit einer Rückkehr zum alten Namen gerechnet worden.

Als Werbepartner von Manchester City und unter dem neuen Namen will Ferrostaal ein eigenständiges Profil entwickeln. Als Tochter des Großkonzerns MAN hatte sich die Gesellschaft noch weitgehend der Öffentlichkeit fern gehalten.

Experten betrachten die Werbekooperation mit Manchester City als sinnvollen Schritt. Die Hauptsponsoren der englischen Erstligisten zielen neben dem europäischen vor allem auf den asiatischen Markt. "In Asien und der arabischen Welt ist die Premier League ganz klar die Fußballliga Nummer eins", sagte Alexander Krause, Sprecher der Beratungsgesellschaft Sport + Markt. Das zeige sich bei Fernsehübertragungen: Es gebe in diesen Ländern keine Sportsponsoringplattform, die es bei der Reichweite mit der Premier League aufnehmen könne.

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