Fußball
Rauball nimmt sich Wörns vor

BVB-Präsident Reinhard Rauball hat Nationalspieler Christian Wörns für dessen Aussagen zur personellen Zukunft von Borussia Dortmund kritisiert. "Wenn allerdings jemand den Verein verlassen will, soll er das tun."

Die Äußerungen von Nationalspieler Christian Wörns zur Personalsituation bei Bundesligist Borussia Dortmund sind bei BVB-Präsident Reinhard Rauball auf wenig Gegenliebe gestoßen. "Wenn allerdings jemand den Verein verlassen will, soll er das tun. Wir werden uns nicht an die Wand stellen und warten, dass jemand auf uns zukommt. Herr Wörns sollte allerdings den Kontakt zu den Verantwortlichen suchen und nicht in die Öffentlichkeit gehen, weil das die Leute in Dortmund atmosphärisch runterzieht", sagte Rauball in der der DSF-Sendung "Bundesliga aktuell".

Entscheidung auch von Ricken und Kehl gefordert

Der Schuldenberg sei zwar noch nicht abgebaut, aber man könne die Saison finanzieren. "Also braucht Herr Wörns sich keine Sorgen machen", ergänzte der Jurist und forderte sowohl den Abwehrroutinier als auch Sebastian Kehl und Lars Ricken auf, möglichst in Kürze eine Entscheidung zu fällen, ob sie die am Saisonende auslaufenden Verträge verlängern oder nicht. "Ich appelliere an die Ehre der Spieler, dass sie als Bestandteil der Borussia eine Entscheidung nicht unnötig hinaus zögern, denn dann kann man frühzeitig Alternativen angehen. Es gibt immer noch eine Menge sehr guter Spieler, die bei 81 000 Zuschauern im Westfalenstadion sehr gern zu Fußzum BVB nach Dortmund kommen würden", so Rauball.

"Rosicky ist kein Schnäppchen"

Einen Verkauf des tschechischen Nationalspielers Tomas Rosicky schloss Rauball vorerst aus: "Er hat einen längerfristigen Vertrag bei uns. Ob sich irgendwann eine Situation ergibt, die zum Verkauf von Tomas Rosicky führt, kann keiner ausschließen, aber es muss keiner meinen, dass er ein Schnäppchen ist."

Wörns hatte erklärt, dass er "schon ein bisschen Bammel davor habe, dass der BVB auseinanderbricht. Uns haben schon viele gute Leute verlassen,Koller geht zum Saisonenden, der Vertrag von Sebastian Kehl und mir läuft aus. Keiner weiß, was mit Tomas Rosicky wird. Das ist schon problematisch, zumal die finanzielle Situation nach wie vor keine großen Sprünge zulässt".

© SID

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