Fußball
Real Madrid nur noch eine „Ruine“

dpa MADRID. Real Madrids Präsident Florentino Pérez rauft sich die Haare und wirft verzweifelte Blicke in den Nachthimmel. Mit der 1:2-Heimniederlage des spanischen Rekordmeisters gegen den Außenseiter Racing Santander nimmt die Krise bei den „Königlichen“ dramatische Züge an.

Die Fans pfeifen die „Galaktischen“ um David Beckham, Ronaldo &  Co aus. Aber sie wissen selbst nicht mehr, ob sie den Spielern, dem Trainer oder dem Clubchef die Schuld für die Misere geben sollen. „Wenn wir nicht einmal daheim gegen Santander gewinnen können, sollte man besser den Mund halten“, meinte Spielmacher Zinedine Zidane. Dabei hatte bei Real nach zwei Jahren ohne Titel in dieser Saison alles anders werden sollen. Der Club gab 80 Mill. Euro für neue Spieler aus, aber er steht nun vor einem Trümmerhaufen. „Diese Mannschaft ist eine Ruine“, stellte das Sportblatt „Marca“ fest. „Sie befindet sich in einem Abwärtsstrudel, der in den Abfluss führt.“

Real fiel mit der Heimschlappe in der Primera División auf den fünften Rang zurück. Der Abstand zum Spitzenreiter FC Barcelona beträgt elf Punkte. Gegen Santander war ein Sieg fest eingeplant, zumal der Abstiegskandidat fast alle Stammspieler ersetzen musste. Aber schon zur Halbzeit führte Racings B-Elf 2:0. Ronaldo gelang noch der Anschlusstreffer, aber zum Ausgleich reichte es nicht mehr.

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