Real-Präsident kritisiert Geschäftsgebahren
Ärger zwischen Madrid und Chelsea

dpa LONDON. Zwischen dem spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid und dem englischen Champion FC Chelsea kracht es gewaltig. Real-Präsident Ramon Calderon kritisierte den Club von Michael Ballack wegen überhöhter Transfer- und Gehaltszahlungen.

„Die hohen Preise sind ein Problem, das ist sehr gefährlich“, sagte Cameron der BBC. Chelsea wies die Vorwürfe zurück und beschuldigte die Spanier, ihre Geschäfte undurchsichtig zu führen.

„Wir sind mit unseren Bilanzen absolut transparent, was nicht von vielen europäischen Topclubs - inklusive Real Madrid - gesagt werden kann“, sagte Chelseas Mediendirektor Simon Greenberg. Cameron hatte kritisiert, dass Chelseas überzogene Zahlungen auch die Ausgaben anderer Spitzenclubs in Europa in die Höhe getrieben habe: „Abramowitsch zahlt jede Menge Geld für Spieler, aber wir müssen dagegen antreten.“

Der FC Chelsea hat in der vergangenen Saison einen Verlust von umgerechnet 204 Mill. Euro gemacht, der durch Clubbesitzer Roman Abramowitsch ausgeglichen wurde. Das Vermögen des Russen wird auf rund 15 Mrd. Euro geschätzt. Der englische Meister erwartet, frühestens im Jahr 2010 wieder Gewinn zu machen.

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