Fußball
"Reds" auch ohne Gerrard auf Kurs Gruppenphase

Im Rückspiel gegen Zska Sofia will Titelverteidiger FC Liverpool die Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase perfekt machen. Dabei müssen die "Reds" aber auf ihren Star Steven Gerrard verzichten.

Ohne Kapitän Steven Gerrard muss Titelverteidiger FC Liverpool den letzten Schritt zum Einzug in die Hauptrunde der Champions League vollziehen. Der Mittelfeldstar der "Reds" steht heute (20.45 Uhr Mesz) im Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde gegen Zska Sofia auf Grund einer Wadenverletzung nicht zur Verfügung, die er sich am Samstag beim Heimsieg in der Premier League gegen den FC Sunderland zugezogen hatte. Die Mannschaft von der Anfield Road gewann bereits das Hinspiel bei den Bulgaren mit 3:1.

Bislang war Gerrard allerdings der Garant für die Erfolge Liverpools in dieser Saison. Er erzielte sechs Tore in sieben Spielen und stahl den Stürmern des fünfmaligen Europapokalsieger der Landesmeister die Show. Dabei stehen Liverpools Teammanager Rafael Benitez sechs hochkarätige Angreifer zur Verfügung, darunter auch EM-Torschützenkönig Milan Baros. Der Tscheche, der auch von Vizemeister Schalke 04 umworben wurde, wird allerdings mit Olympique Lyon und Aston Villa in Verbindung gebracht.

Owen soll für Baros kommen

Als Verstärkung für den Angriff wird an der Anfield Road nach wie vor der "verlorene Sohn" Michael Owen von Real Madrid hoch gehandelt. Voraussichtlich wird Liverpool den englischen Nationalstürmer erst dann verpflichten, wenn der Wechsel von Baros über die Bühne gebracht wird.

Benitez will unterdessen das Rückspiel gegen Sofia zur Rotation nutzen. "Ich will einigen anderen Spielern eine Chance geben", kündigte der Coach an. Vielleicht auch eine Möglichkeit für Vize-Weltmeister Dietmar Hamann, Spielpraxis zu sammeln. Wie schon zum Auftakt der Premier-League-Saison schaffte der Mittelfeldspieler auch am Samstag gegen Sunderland nicht den Sprung in den Kader der "Reds". Im Länderspiel am vergangenen Mittwoch in Rotterdam gegen die Niederlande (2:2) stand der Ex-Münchner in der Anfangsformation der deutschen Nationalmannschaft, konnte aber nicht überzeugen.

© SID

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