Regierung vermittelt
Prämenstreit bei Togo beendet

Die Regierung Togos hat im Prämienstreit zwischen dem Nationalteam und dem Fußballverband erfolgreich vermittelt. Jeder Spieler bekommt nun eine Antrittsprämie von 75 000 Euro, auch eine Siegprämie wurde ausgehandelt.

Nach den Querelen der letzten Woche ist der Prämienstreit in der togolesischen Nationalmannschaft endlich geklärt. Einen Tag vor dem zweiten Vorrundenspiel der Afrikaner am Montag (15.00 Uhr) in Dortmund gegen die Schweiz einigten sich Spieler und Verband unter Vermittlung der Regierung. Das bestätigte Trainer Otto Pfister dem sid. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten erhält jeder Spieler eine Antrittsprämie in Höhe von 75 000 Euro. Zusätzlich sollen Siegprämien ausgeschüttet werden, deren Höhe noch nicht feststeht.

Nachdem die Mannschaft am Sonntagmorgen in den Streik getreten war und die Abfahrt aus dem Mannschaftsquartier in Wangen im Allgäu um mehr als zwei Stunden verzögert hatte, schaltete sich die Regierung in die Verhandlungen ein und garantierte schließlich die Zahlung der Antrittsprämie. Beim Afrika-Cup im Januar hatte der Verband nur die Hälfte der vereinbarten Prämie gezahlt. Vor der WM hatte die Mannschaft zunächst umgerechnet 155 000 Euro Antrittsgeld pro Kopf verlangt.

© SID

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