Remis gegen Leverkusen
Schalke vergibt Big Point

Schon vor dem Showdown mit Bayern München droht der deutsche Vize-Meister den Anschluss an den deutschen Rekordmeister zu verlieren: Bayer Leverkusen erwies sich zum Auftakt des 4. Spieltags der Fußball-Bundesliga einmal mehr als Angstgegner für die Königsblauen.

dpa GELSENKIRCHEN. Vor dem Showdown mit Bayern München hat der FC Schalke 04 einen weiteren Big Point vergeben. Trotz drückender Überlegenheit kam der deutsche Fußball-Vizemeister nicht über ein 1:1 (1:0) gegen Bayer Leverkusen hinaus.

Damit droht der Revier-Club frühzeitig den Anschluss zu den Bayern zu verlieren. Vor 61 482 Zuschauern in der ausverkauften Veltins-Arena brachte Kevin Kuranyi die Gastgeber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung, die Theofanis Gekas in der 53. Minute ausglich.

Mit sechs Punkten liegen die Schalker drei Zähler hinter dem Rekordmeister, der beim Hamburger SV antreten muss und die Königsblauen in zwei Wochen zum direkten Duell empfängt. "Wir haben unheimlich viel Aufwand betrieben, aber leider nur ein Tor gemacht und einen Punkt geholt. Sechs Zähler aus vier Partien sind zu wenig. Ich kann verstehen, dass die Zuschauer ein wenig enttäuscht sind", sagte Schalke-Trainer Mirko Slomka.

Im West-Duell lieferten sich beide Teams ein intensives Kampfspiel, in dem der Gastgeber den besseren Start hinlegte und durch einen Pfostenschuss von Ivan Rakitic (13.) die frühe Führung nur hauchdünn verpasste. Zwei Minuten zuvor hatten die Hausherren allerdings Glück, als Jermaine Jones den Leverkusener Tranquillo Barnetta im Strafraum umrannte, der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) jedoch ausblieb. "Da hätten wir uns nicht beschweren können, wenn der Schiedsrichter Elfmeter gegeben hätte", räumte Schalke-Manager Andreas Müller in der Pause ein.

Die anfängliche Dominanz der Königsblauen endete abrupt, als sich Verteidiger Mladen Krstajic bei einem Zweikampf mit Gekas ohne Einwirkung seines Gegenspielers so schwer am Knie verletzte, dass er ausgetauscht werden musste. Der Serbe fällt wahrscheinlich länger aus. Für ihn rückte Dario Rodriguez in die Innenverteidigung an die Seite von Neuzugang Heiko Westermann, der in seinem ersten Einsatz von Beginn an den verletzten Kapitän Marcelo Bordon vertrat.

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