Remis gegen Lille Wolfsburg enttäuscht erneut

Der VfL Wolfsburg ist immer noch nicht so recht in Europa angekommen. Nach der Pleite in Everton kamen die Wölfe zu Hause gegen Lille nicht über ein Remis hinaus. Und dazu brauchte es schon eine große Portion Glück.
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Wolfsburgs Ivica Olic kann es nicht fassen: Der VfL kommt in der Europa League noch immer nicht zurecht. Quelle: ap

Wolfsburgs Ivica Olic kann es nicht fassen: Der VfL kommt in der Europa League noch immer nicht zurecht.

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WolfsburgKevin De Bruyne hat den VfL Wolfsburg mit einem Traumtor vor der nächsten bitteren Pleite in der Europa League bewahrt. Der belgische Nationalspieler erzielte am Donnerstag acht Minuten vor Schluss per Volley den Ausgleichstreffer zum 1:1 (0:0) gegen den französischen Club OSC Lille und verhinderte damit die zweite Niederlage im zweiten Spiel der Gruppe H. Zuvor hatte der VfL beste Torchancen ungenutzt gelassen und einen möglichen Sieg verspielt. Damit steht der VfL vor der unangenehmen Reise nach Russland zum FK Krasnodar, der gegen den englischen Premier-League-Club FC Everton zu einem 1:1 kam, mit nur einem Punkt aus zwei Spielen aber bereits unter Zugzwang.

Lille war zunächst durch einen fragwürdigen Handelfmeter von Divock Origi in Führung gegangen (76.), doch De Bruyne sorgte mit seinem Schuss aus gut 22 Metern für Erleichterung (82.).

Bundesliga dreimal souverän
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RSC Anderlecht - Borussia Dortmund 0:3 (0:1)

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Jürgen Klopp, diesmal wieder im Anzug, schaute skeptisch. Anderlecht, Champions-League – es hätte schlechtere Spiele geben können, um vor dem Duell mit dem Tabellenletzten aus Hamburg und der ersehnten Länderspielpause noch einmal Selbstvertrauen zu tanken. Andererseits, was wenn der Gegner aus Belgien die Ersatzgeschwächten Dortmunder doch auf dem falschen Fuß ...?

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Doch Jürgen Klopp hätte sich keine Sorgen machen müssen: Schon nach drei Minuten führte sein BVB nach einem Treffer von Immobile, zeigte sich in alter Stärke und dominierte den belgischen Tabellenführer klar. Das einzige was danach lange auf sich warten ließ, war ein zweiter Treffer für ein wenig mehr Sicherheit.

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Für den und den dritten gleich hinterher sorgte schließlich der eingewechselte Adrian Ramos. In der 69. und der 79. Minute traf der Kolumbianer jeweils zum Doppelpack. Zehn entspannte Minuten vor Schluss war das Spiel für Dortmund damit entschieden.

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Bayer 04 Leverkusen - Benfica Lissabon 3:1 (2:0)

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Bayer Leverkusen war vor dem Spiel unter Zugzwang, um die Chancen aufs Achtelfinale zu waren musste eigentlich schon ein Sieg her. Dementsprechend nervös hätte man den Beginn erwarten können doch nichts da: Der Zuschauer mochte sich verdattert die Augen reiben, doch es war Benfica die nervös und Fehlerbehaftet agierten. Leverkusen spielte Einbahnstraßen Fußball und die Verteidigung der Portugiesen lud immer wieder zu guten Möglichkeiten ein.

Bayer 04 Leverkusen - Benfica Lissabon
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Und eine dieser Möglichkeiten nutzte in der 25. Minute schließlich Kießling. Der Stürmer antizipierte gut, dass Torwart Cesar (deutschen Fans bekannt aus dem WM-Halbfinale) den Ball nicht festhalten konnte und verwandelte den Abpraller Souverän.

Bayer 04 Leverkusen - Benfica Lissabon
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Knapp zehn Minuten später legte Son dann nach: Im Anschluss an eine feine Kombination mit Bender legte Bellarabi den Ball zurück und der Südkoreaner ballerte den Ball unhaltbar ins rechte Eck. Nach der Pause traf Benficas Salvio kurz zum Anschluss – doch nur zwei Minuten später stellte Calhanoglu per umstrittenen Elfmeter den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Mehr passierte bis zum Abpfiff nicht. Leverkusen und Champions League, es geht also doch.

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ZSKA Moskau – Bayern München 0:1 (0:1)

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Xabi Alonso und Thomas Müller beim Betriebsausflug nach Moskau: Die Bayern-Stars müssen vor der undankbarsten Kulisse überhaupt spielen. Die Fans des Gegners ZSKA Moskau durften wegen rassistischen Vergehen nicht ins Stadion, Fans der Bayern aber ebenfalls nicht. Bei dem Geisterspiel von Moskau herrscht deswegen eine merkwürdige Atmosphäre. Bayern nimmt wie gewohnt das Spiel in die Hand – und wird schnell dafür belohnt.

Vor nur 16 097 Zuschauern in der Volkswagen Arena ließ der VfL, der zum Auftakt in Everton mit 1:4 deklassiert worden war, besonders im zweiten Durchgang mehrere hochkarätige Torchancen liegen. Vor allem Ivan Perisic und der eingewechselte Nicklas Bendtner hätten das Spiel zuvor entscheiden können. Dabei erwies sich aber auch der nigerianische Nationaltorhüter Vincent Enyeama aufseiten der Franzosen als sicherer Rückhalt.

In den ersten 45 Minuten fehlte dem VfL noch die letzte Entschlossenheit. Nur wenn die Gastgeber das Spiel schnell machten, kam der Tabellendritte der Ligue 1 in Bedrängnis. Wie etwa in der 16. Minute, als Ivan Perisic nach Zuspiel von Sebastian Jung per Direktabnahme an Enyeama scheiterte. Oder 20 Minuten später, als Aaron Hunt frei durch war. Sein Zuspiel auf Ivica Olic klärte aber der Ex-Wolfsburger Simon Kjaer in höchster Not. Der Innenverteidiger, der 63 Erstligaspiele für die Wolfsburger absolviert hatte, war vor einem Jahr aussortiert worden. Bei seiner Rückkehr zählte er zu den besten Lille-Spielern.

De Bruyne rettet die Wölfe
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