Rennfahrer fiebern mit deutscher Elf
Schumi und Co. vom WM-Fieber gepackt

Auch die deutschen Formel-1-Piloten sind Feuer und Flamme für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM. Die Spiele beeinträchtigten sogar Michael Schumachers Renn-Vorbereitungen.

Die Fußball-WM in Deutschland begeistert derzeit die ganze Welt, auch im fernen Kanada grassiert das WM-Fieber. Die Formel-1-Piloten, die sich in Nordamerika auf den GP von Kanada vorbereiten, sind ebenfalls heftig infiziert. Der Einzug der Fußballer ins WM-Viertelfinale hat die deutsche Formel-1-Fraktion um den siebenmaligen Weltmeister Michael Schumacher in Begeisterung versetzt. "Ich habe die Daumen gedrückt und mich tierisch gefreut - nicht nur für die Deutschen, sondern auch für Lukas Podolski mit seinen zwei Toren", erklärte Schumacher. Der 37 Jahre alte Ferrari-Pilot besitzt Tickets für das WM-Finale und das Spiel um Platz drei und ist sicher, dass er die deutsche Elf dann auch live erleben wird.

Nico Rosberg ging mit seinem Optimismus nach dem 2:0 gegen Schweden noch weiter: "Das war eine richtig geile Leistung. Deutschland wird Weltmeister", behauptete der Williams-Pilot. Auch BMW-Mann Nick Heidfeld ("Ein begeisternder Sieg und mit 2:0 zu niedrig") und Toyota-Pilot Ralf Schumacher ("War doch logisch, dass wir gewinnen") waren zufrieden.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug lobte die Wirkung des deutschen Fußballs auf die Stimmung im Land: "Das war eine wichtige Weichenstellung und eine gute Visitenkarte für Deutschland. Die Erwartungen waren verdammt hoch und sind noch übertroffen worden. Deutschland und die WM sind die pure Freude."

Fußball störte Schumachers Renn-Vorbereitungen

Schumacher hatte den deutschen Sieg zwischen Training und Qualifikation beim Fahrer-Briefing teilweise am TV mitverfolgt: "Ich war beim Briefing ziemlich unkonzentriert." Seine Ankündigung, dass "ich mir notfalls einen Bildschirm aufs Lenkrad bauen lasse", musste Ferrari wegen des in der regulären Spielzeit feststehenden deutschen Sieges nicht in die Tat umsetzen.

Überall im Fahrerlager waren die bei allen Formel-1-Teams aufgestellten Fernseher dicht umlagert, bei den deutschen Toren wurde besonders bei BMW und Mercedes laut gejubelt. Für das Viertelfinalspiel gegen Argentinien, das in der Zeit des Großen Preises der USA in Indianapolis stattfindet, wollen die Teams noch größere Bildschirme besorgen.

© SID

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