Fußball
Rettig: "Wir haben uns desolat präsentiert"

Nach der 3:6-Niederlage im Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt will der Manager des 1. FC Köln, Andreas Rettig, die aktuelle Situation jetzt in Ruhe analysieren. "Wir haben uns desolat präsentiert", sagte Rettig.

Sechs Gegentore bei Eintracht Frankfurt und fünf Niederlagen in Folge: Der 1. FC Köln rutscht nach dem guten Saisonstart immer weiter in den Tabellenkeller. Die Mannschaft sei im Moment absolut verunsichert, erklärte Kölns Manager Andreas Rettig im Interview.

Frage: "Herr Rettig, das 3:6 in Frankfurt war für den 1. FC Köln die fünfte Niederlage in Serie. Die Mannschaft kassierte in den vergangenen zwei Spielen zehn Gegentore. Was sind die Ursachen für die Krise?"

Andreas Rettig: "Natürlich ist es eine Entwicklung, die uns Kummer bereitet. Trotzdem dürfen wir nicht in Aktionismus verfallen. Wir müssen die Gründe für die Situation analysieren. Wir sind in einer schwierigen Situation und müssen alles in Ruhe besprechen. Aber wir haben uns desolat präsentiert."

Frage: "Welche Schuld trifft Trainer Uwe Rapolder an der derzeitigen Situation?"

Rettig: "Zur Trainerfrage sage ich nichts. Auf diese Linie lasse ich mich nicht ein und werde nicht auf der populistischen Klaviatur spielen. Ich war vor dem Spiel bei der Ansprache des Trainers in der Kabine. Und ich hatte das Gefühl, dass er die Mannschaft noch erreicht. Aber bei uns steht jeder in der Verantwortung, vom Präsidenten bis zum Zeugwart."

Frage: "Was wird in den nächsten Tagen passieren?"

Rettig: "Wir werden nicht zur Tagesordnung übergehen. Dinge, die schlecht waren, müssen abgestellt werden. Die Verunsicherung der Mannschaft war bis auf die Tribüne spürbar. Wir haben momentan eine Situation, in der sich die Verunsicherung alles übergreifend bemerkbar macht."

Frage: "Die Aussprache zwischen Rapolder und Lukas Podolski hat sich offenbar nicht positiv auf die Mannschaft ausgewirkt. Sehen Sie das genauso?"

Rettig: "Zu diesem Schluss könnte man kommen. Es ist nicht leicht für die Mannschaft damit umzugehen, wenn im Umfeld keine Ruhe herrscht. Jetzt sind wir alle gefordert, uns nicht anstecken zu lassen."

© SID

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