Fußball
Roberto Carlos erhält spanische Staatsbürgerschaft

Der Brasilianer Roberto Carlos hat die spanische Staatsbürgerschaft angenommen. Grund dafür ist der Wechsel von Landsmann Robinho zu Real Madrid, der nun einen der drei Plätze für Nicht-Europäer einnehmen kann.

Durch die Annahme der spanischen Staatsbürgerschaft von Roberto Carlos ist bei Real Madrid einer der drei Plätze für Nicht-Europäer freigeworden. Somit steht dem Wechsel von Top-Stürmer Robinho zum spanischen Rekordmeister nichts mehr im Wege. Der 21 Jahre alte Brasilianer soll für rund 24 Mill. Euro vom früheren Pele-Klub FC Santos nach Madrid wechseln und wird dort am 25. August erwartet.

"Bin stolz, zwei Nationalitäten zu haben"

"Nach so vielen Jahren in Spanien bin ich sehr stolz, zwei Nationalitäten zu haben", sagte der 32 Jahre alte Carlos und fügte an: "Das ist eine sehr wichtige Angelegenheit für mich." In Spanien darf jeder Klub der Primera Division nur drei Nicht-Europäer in seinen Reihen haben. Bei Real waren das bislang Ronaldo (Brasilien), Walter Samuel (Argentinien) und eben Roberto Carlos. Den frei gewordenen Platz durch Samuels Wechsel zu Inter Mailand nimmt in der kommenden Saison der Brasilianer Julio Baptista ein, der Montag einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben hatte.

Für Roberto Carlos, der im Jahr 1996 von Inter Mailand zu Real kam und dreimal die Champions League sowie dreimal die Meisterschaft gewann, kann jetzt Robinho die Position des Nicht-Europäers übernehmen.

© SID

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