Rückblick auf Klinsmanns Amtszeit
„Meine Zukunft ist absolut unwichtig“

Am 29. Juli 2004 hat Jürgen Klinsmann sein Amt als Bundestrainer übernommen. In der Zwischenzeit ist viel passiert und seine Zukunft noch immer offen. Ein bunter Rückblick auf die Highlights und die Tiefpunkte seiner bisherigen Amtszeit.

HB BERLIN. In knapp zwei Jahren hat Jürgen Klinsmann sehr viel auf den Weg gebracht, mit seinen Reformen und Methoden, aber auch einige Kritiker auf den Plan gerufen. Noch hat Klinsmann seine Zukunft nach der WM offen gelassen.Ein Überblick über die am Samstag 709 Tage dauernde Amtszeit des 41-Jährigen:

29. Juli 2004: 35 Tage nach dem Rücktritt von Rudi Völler übernimmt Jürgen Klinsmann das Amt des Bundestrainers und überrascht alle mit seiner Ankündigung: "Mein Ziel ist es, dass wir 2006 Weltmeister werden." Zudem startet er die Torwart-Rotation und ersetzt Oliver Kahn durch Michael Ballack als Kapitän. Oliver Bierhoff übernimmt den neu geschaffenen Posten eines Teammanagers.

30. Juli: Joachim Löw wird zum Assistenten ernannt.

18. August 2004: Beim 4:1 gegen Österreich feiert Klinsmann einen erfolgreichen Einstand. Funktionäre und Helfer dürfen nicht mehr im Mannschaftsbus mitfahren. Seiner Mannschaft hatte er vor der Partie einen Film-Zusammenschnitt unter dem Titel "Herausforderung 2006" präsentiert.

08. September 2004: 1:1 in Berlin gegen Brasilien. Klinsmann bereitet das Team mit US-Fitnesstrainern auf das Spiel vor und erntet damit in der Öffentlichkeit und aus der Liga viel Kritik. Die US-Trainer gehören von da an fest zum Betreuerstab.

21. Oktober 2004: Andreas Köpke wird neuer Bundestorwarttrainer. Dessen Vorgänger Sepp Maier entlässt Klinsmann, nachdem sich dieser wiederholt in der Öffentlichkeit kritisch geäußert hatte.

03. Dezember 2004: Klinsmann holt den Sportpsychologen Hans-Dieter Hermann in sein Team.

19. Dezember 2004: Erste Niederlage unter Klinsmann beim 1:3 gegen Südkorea im Rahmen der Asien-Reise.

13. Mai 2005: Klinsmann holt in Urs Siegenthaler einen Chefscout aus der Schweiz in sein Team.

15. bis 30. Juni 2005: Dritter Platz beim Konföd erationen-Cup. Klinsmanns Team weckt mit zum Teil gelungenen Auftritten große Erwartungen für die WM.

17. August 2005: 2:2 gegen die Niederlande und schwache Leistung zum Start in die WM-Saison.

03. September 2005: Heftige Kritik nach 0:2 gegen die Slowakei.

25. Oktober 2005: Krisengipfel der Liga-Vertreter mit Klinsmann, Bierhoff und Löw in Frankfurt/Main. Demonstrativ kommt es zum Schulterschluss für die WM. Der "Arbeitskreis Nationalmannschaft" wird wiederbelebt. Sprecher ist Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß.

12. November 2005: Ein 0:0 zum Jahresabschluss in Frankreich beruhigt die Gemüter etwas.

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