Rückendeckung für Klinsmann
Beckenbauer: "Es spricht nichts gegen den Kader"

Nach der Bekanntgabe des WM-Kaders hat OK-Chef Franzbeckenbauer positiv reagiert und Jürgen Klinsmann sogar den Rücken gestärkt: "Es spricht nichts gegen den Kader, weil die Alternativen nicht überzeugender sind".

Jürgen Klinsmanns WM-Kader hat heiße Diskussionen in Deutschland entfacht, doch WM-Organisationskomitee-Chef Franz Beckenbauer nahm die Meldung doch eher entlassen entgegen. Der Teamchef der deutschen Weltmeistermannschaft von 1990 hat dem Bundestrainer sogar den Rücken gestärkt. "Es spricht nichts gegen den Kader, weil die Alternativen nicht überzeugender sind", schreibt er in seiner Bild-Kolumne.

Die Diskussionen über die Auswahl der 23 deutschen WM-Spieler mag Beckenbauer deshalb nicht verstehen. "Im Grund ist es fast egal, wen Klinsmann für die WM nominiert. Ich sehe leistungsmäßig keine gravierenden Unterschiede." Wichtig sei es, dass die Führungsspieler wie bei der WM 2002 in Südkorea und Japan in Form seien. "Ballack sucht noch seine WM-Form von 2002, wir sollten alle hoffen, dass er sie rechtzeitig findet", so der "Kaiser".

Auch die Berufung des Dortmunders David Odonkor, die als größte Überraschung galt, heißt Beckenbauer gut, auch wenn er diesem nur eine Reservistenrolle zutraut: "Aller Voraussicht nach wird er nur als Joker zum Einsatz kommen - warum es also nicht mit einem schnellen Burschen auf der Außenbahn probieren?"

© SID

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