Rückendeckung für Manager Meier
Overath nimmt FC-Kicker in die Pflicht

Wolfgang Overath nimmt in seiner Eigenschaft als Präsident des krisengeschüttelten Zweitligisten 1. FC Köln die nervlich angeschlagenen Profis in die Pflicht. "Es kann mir doch keiner sagen, dass diese Mannschaft qualitativ schlechter als Offenbach ist! Es ist vielmehr so, dass sie weit unter ihren Möglichkeiten spielt. Die Spieler sind derzeit dem Druck nicht gewachsen und haben kein Selbstvertrauen. Woran das liegt, muss man ergründen", sagte der Weltmeister von 1974 dem Kölner Express.

Am vergangenen Sonntag hatten die Geißböcke durch ein 0:2 bei Kickers Offenbach die zweite Niederlage im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Christoph Daum erlitten. Mit 19 Punkten rangiert der Bundesliga-Absteiger derzeit nur auf Rang neun der Tabelle und hat nur noch geringe Aufstiegschancen. Dass Daum, der sich für dreieinhalb Jahre bis 2010 an den FC gebunden hat, den Klub schnell wieder verlässt, ist für den Klub-Chef kein Thema: "Christoph hat sich dazu auch klar geäußert."

Overath glaubt vielmehr an die Leistungsfähigkeit seiner Spieler: "Diese Mannschaft kann vom Potenzial her um den Aufstieg mitspielen. Davon bin ich nach wie vor überzeugt." Am Freitag steht zum Hinrundenabschluss das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Programm. Trotz der jüngsten Misserfolge wurden bereits 45 000 Karten für das Duell gegen die Roten Teufel abgesetzt.

Overath sprach unterdessen Manager Michael Meier, der zusammen mit Ex-Trainer Hanspeter Latour die Spielertransfers für die laufende Saison getätigt hatte, sein Vertrauen aus. "Als Präsident bin ich für das Gesamte verantwortlich. Die Aufgaben jedoch sind im Verein verteilt, und alle beteiligten und handelnden Personen haben mein volles Vertrauen", so der einstige Mittelfeldstar.

© SID

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