Rücktritt vom Kapitänsamt
Beckham gibt englische Kapitänsbinde ab

David Beckham ist nach dem WM-Aus im Viertelfinale gegen Portugal als Kapitän der englischen Nationalmannschaft zurückgetreten. "Becks" will seinem Team aber auch in Zukunft helfen.

Nach der Niederlage im Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale gegen Portugal geht bei der englischen Nationalmannschaft eine Ära zu Ende. David Beckham hat sein Amt als Kapitän der "Three Lions" niedergelegt. Im schwarzen Anzug und mit Tränen in den Augen verkündete der 31-Jährige am Sonntag seine Entscheidung bei der Abschlusspressekonferenz im WM-Quartier des englischen Nationalteams im Bühlertal. Beckham hatte die Rede in der Nacht zum Sonntag im Teamhotel Bühlerhöhe persönlich verfasst.

"Nach sechs Jahren ist es an der Zeit, die Armbinde wieder abzugeben. Es war mir eine große Ehre, Englands Kapitän zu sein", sagte Beckham, der als einziger englischer Nationalspieler bei drei WM-Teilnahmen Tore erzielte.

Entgegen anderslautender Gerüchte will der Profi vom spanischen Rekordmeister Real Madrid seine Karriere im Nationalteam aber noch nicht beenden und offenbar bis zur Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz weiter für den Weltmeister von 1966 spielen.

Beckham: "Ich will weiterspielen"

"Ich will weiterspielen und dem Team auch in Zukunft helfen. Eigentlich wollte ich meine Entscheidung erst nach einem gewonnenen Finale verkünden, aber unsere Leistungen haben es nicht erlaubt, dass wir weiterkommen. Es tut unheimlich weh", erklärte Beckham.

© SID

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