Rummenigges Giftpfeil
BVB-Investorendeal nur eine „Bayern-Kopie“

Dortmunds Bosse lassen sich für den Millionen-Einstieg mehrerer Investoren feiern, die Bayern reagieren mit Sticheleien. Die Strategie des Kontrahenten sei nur „kopiert“, sagte Rummenigge. Originale seien eben besser.
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MünchenEtwas Schärfe schwang mit, als Karl-Heinz Rummenigge den millionenschweren Investorendeal des Lieblingsrivalen aus Dortmund kommentierte. „Der BVB hat in der finanziellen Strategie den FC Bayern kopiert. Das ist das größte Kompliment, was der Verein uns in dieser Hinsicht machen kann“, befand der Vorstandschef des FC Bayern am Freitag kurz vor dem Saisonauftakt seiner Münchner gegen den VfL Wolfsburg. Rummenigge lächelte genüsslich und schob fast provokant in Borussen-Richtung nach: „Aber es ist wie im richtigen Leben: Jede Kopie ist leider nicht so gut wie das Original.“

Wie einst der deutsche Fußball-Primus selbst, wollen die Borussen mit dem Einstieg mehrerer großer Unternehmen wachsen, um im Kampf mit den Spitzenclubs Europas mithalten zu können. Dank einer Kapitalerhöhung plant der einzige börsennotierte Fußballverein Deutschlands rund 114 Millionen Euro einzusammeln - im Extremfall könnte irgendwann auch die jahrzehntelange nationale Wirtschaftsvorherrschaft der Bayern wackeln.

„Viele andere Bundesligisten befinden sich in einer abwartenden Stellung und schauen ganz genau auf die Erfahrungen des BVB. Langfristig wird meines Erachtens nichts diese Entwicklung stoppen“, sagte Wirtschaftsprofessor Henning Zülch von der HHL Leipzig Graduate School of Management der Nachrichtenagentur dpa.

Jahrelang konnten sich die Münchner auf ihre finanzielle Ausnahmestellung in Fußball-Deutschland verlassen. Immer waren es die Bayern, die am meisten Geld auf dem Konto hatten, die Neuzugänge mit hohen Summen locken, aber aus wirtschaftlicher Sicht nie auch nur einen Spieler abgeben mussten. Beim FCB halten in Adidas, Allianz und Audi drei Konzerne zu gleichen Teilen insgesamt 25 Prozent der Anteile; beim BVB sollen Puma, Signal Iduna und Evonik nun immense Aktienpakete erwerben und zusätzliches Geld locker machen.

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„Die Marke zählt und lässt sich verkaufen“

Kommentare zu " Rummenigges Giftpfeil: BVB-Investorendeal nur eine „Bayern-Kopie“ "

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  • lol dich wieder hin…

  • "Klingt ziemlich emotional, was meine Vorkommentare betrifft."

    LOL...

    Klar, jetzt kommt so ein ganz Schlauer mit der "souveränen Überlegenheit demonstrieren"-Nummer auf vermeintliche "Emotionen". Ist ja eine ganz neue und völlig überraschende Argumentationstechnik aus diesen Kreisen. lol... Da verschlägt es ja einem regelrecht den Atem und hinterlässt Entsetzen und Ratlosigkeit im dialektischen Austausch... lol...

    Was für ein schöner Beleg dafür, auf wie einfältige Weise sich der typische "Bayern-Sympathisant" in seinen zumeist gleichförmigen Foren-Kommentaren doch oft entblödet und seine Einfalt offenbart...

  • Klingt ziemlich emotional, was meine Vorkommentare betrifft. Ich finde es gut, wenn Vereine Geld einsammeln, um sich zu verbessern. Das tut dem deutschen Fußball gut. Es ist wie in der freien Wirtschaft, wer es besser macht ist vorne dran. Ich bin übrigens FCB-Sympathisant und bin froh, dass es den BVB gibt. Konkurrenz belebt das Geschäft.

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