Rundbrief vom Polizeipräsidenten
Für Polizisten sind Fanartikel tabu

Grün statt schwarz-rot-gold, Uniform statt Fanoutfit – die Berliner Polizisten dürfen sich während der Weltmeisterschaft nicht als Sympathieträger einer Mannschaft zu erkennen geben.

HB BERLIN. Die Berliner Polizisten dürfen während der Fußball-WM keine Fahnen schwenken. Nachdem einige Beamte in den vergangenen Tagen Deutschland-Fahnen aus den Dienstfahrzeugen geschwenkt und sich teilweise in Schwarz-Rot-Gold gekleidet hatten, verbot Polizeipräsident Dieter Glietsch in einem Rundschreiben den 23 000 Polizisten und Angestellten im Polizeidienst ab sofort das Mitführen jeglicher Fanartikel.

"Ich weise darauf hin, dass dies nicht nur aus formalen Gründen unzulässig ist. Polizeibeamte im Dienst sind auch während der WM nicht in ihrer Eigenschaft als deutsche Fußballfans unterwegs", heißt es in dem Schreiben von Glietsch. So erschwere es ein Einschreiten bei Problemen, wenn die Polizisten als Sympathieträger einer Mannschaft auftreten.

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