Runter vom Abstiegsplatz
HSV gewinnt den Keller-Krimi

Drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg: Nach einer berauschenden Leistung war der HSV-Sieg gegen Nürnberg hochverdient. Doch HSV-Trainer Slomka muss buchstäblich bis zum letzten Schuss zittern.
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HamburgDer Hamburger SV hat im Keller-Krimi gegen den 1. FC Nürnberg einen Befreiungsschlag gelandet. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka bezwang die Franken nach einem Treffer von Hakan Calhanoglu (80.) und einem Eigentor von Mike Frantz (86.) mit 2:1 (0:0) und verließ als Tabellen-14. erstmals seit Dezember die Abstiegsplätze.

Die punktgleichen Nürnberger, die durch Josip Drmic (90.+1) zum Anschlusstreffer kamen, rutschten nach der dritten Niederlage in Folge hinter die Hanseaten zurück und müssen wieder kräftig zittern. Hamburg und Nürnberg liegen neun Spieltage vor Saisonende zwei Zähler vor dem VfB Stuttgart auf dem Relegationsrang.

„Für mich ist das ein Riesengefühl. Letztendlich haben wir die zwei Tore gemacht und sind glücklich. Wir sind im Kopf klarer und wissen genau, worum es geht“, analysierte der 20-jährige Calhanoglu, der allein zehn Torschüsse abgab.

Nürnbergs Routinier Markus Feulner hingegen sah sich um den Lohn eines engagierten Auftritts gebracht: „Wir können uns dafür nichts kaufen. Wir hätten gern einen Punkt mitgenommen oder sogar drei.“

Der neue HSV-Coach Mirko Slomka feiert damit den zweiten Sieg in vier Spielen – bei nur einer Niederlage. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele Chancen liegengelassen, aber wir haben weiter daran gearbeitet. Es hat sich gelohnt, daran zu glauben“, erklärte er.

Ebenfalls erleichtert zeigte sich der Hamburger Sportdirektor Oliver Kreuzer: „Das war ein unglaublich tolles Spiel. Wir haben alles in die Waagschale geworfen. Dafür wurden wir am Ende belohnt, auch wenn wir es noch einmal spannend gemacht haben.“

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