Russischer Sportminister
Neuer Fifa-Chef keine Bedrohung für WM 2018

Die Vergabe der Fußball-WM nach Russland steht im Schatten des Fifa-Skandals. Bedroht fühlt sich der russische Sportminister Witali Mutko jedoch nicht: Auch der neuer Fifa-Präsident werde an der Entscheidung festhalten.
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MoskauRusslands Sportminister Witali Mutko fürchtet durch einen Abschied von Joseph Blatter als Fifa-Präsident keine negativen Folgen für die WM 2018. „Es gibt für uns keine Bedrohung. Die WM ist ein Juwel, das von allen wertgeschätzt werden muss und wertgeschätzt wird“, sagte Mutko bei einer Medienrunde in Moskau.

Ein „Management-Wechsel“ beim Fußball-Weltverband werde daran nichts ändern, betonte der Politiker. Blatter hatte den kommenden WM-Ausrichter stets gegen internationale Kritik verteidigt und gilt als Freund von Russlands Staatschef Wladimir Putin. Einen WM-Boykott wegen der Ukraine-Krise hatte Blatter beispielsweise strikt abgelehnt.

Am 20. Juli entscheidet das Fifa-Exekutivkomitee, dem auch Mutko angehört, über einen Termin für einen außerordentlichen Fifa-Kongress bei dem Blatter laut eigener Ankündigung vom 2. Juni wegen der jüngsten Korruptionsskandale sein Amt zur Verfügung stellen will. Mutko fügte an, dass die Fifa im Interesse des Fußballs ihren „Ruf wieder aufpolieren“ müsse. Aber: Blatter sei ein „Weltklasse- Funktionär“ in einer „Weltklasse-Organisation“.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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