Saisonfinale
Bye, Bye, Lautern

Dramatischer hätte der letzte Spieltag der Fußball-Bundesliga nicht sein können. In zwei direkten Duellen wurden die letzten Entscheidungen der Saison ausgetragen. Währen die Bremer über ihre Champions League-Teilnahme jubeln können, muss der 1. FC Kaiserslautern in die 2. Liga.

HB HAMBURG/WOLFSBURG. Der 1. FC Kaiserslautern steht als dritter Absteiger aus der Fußball-Bundesliga neben dem 1. FC Köln und dem MSV Duisburg fest. Die Pfälzer kamen am 34. Spieltag im "Abstiegsendspiel" beim VfL Wolfsburg nur zu einem 2:2 und blieben auf dem 16. Tabellenplatz.

Youngster Cedric Makiadi und Diego Klimowicz haben dem VfL Wolfsburg den Verbleib in der Bundesliga gesichert und den 1. FC Kaiserslautern in die Zweitklassigkeit geschickt. Der 20. Saisontreffer des Lauterer Torjägers Halil Altintop (20. Minute) brachte die Gäste zwar zunächst in Führung, doch Makiadi (66.) und Klimowicz (69.) drehten das Spiel binnen drei Minuten. Marcel Ziemer (86.) sorgte noch für den Ausgleich der Pfälzer, die aber hätten gewinnen müssen, um die Klasse zu erhalten.

Dank einer erstklassigen kämpferischen Leistung im zweiten Durchgang der Partie verdienten sich die Niedersachsen ein weiteres Jahr im Fußball-Oberhaus. Die Pfälzer steigen dagegen durch die siebte Niederlage im achten Gastspiel in Wolfsburg zum zweiten Mal nach 1996 ab.

Vor 30 000 Zuschauern in der ausverkauften VW-Arena hatten die Gastgeber zunächst mehr Spielanteile. Doch erste Chancen durch einen Schuss von Marian Christow nach Kopfballvorlage von Maik Franz (3.) und einem Freistoß von Stefan Schnoor (8.) gingen über das Lauterer Tor. Die zunächst beste Gelegenheit zur Wolfsburger Führung vergab in der 18. Minute Rick Hoogendorp mit einem Kopfball, der knapp am Tor vorbeiging.

Dagegen nutzten die Gäste gleich ihre erste Chance: Im Doppelpack mit Daniel Halfar spielte sich Altintop im Wolfsburger Strafraum frei und ließ Torwart Simon Jentzsch mit einem Schuss aus zwölf Metern keine Chance. Doch statt die angeschlagenen Wolfsburger weiter unter Druck zu setzen, zogen sich die "Roten Teufel" danach wieder in die Defensive zurück.

Der VfL konnte bis zur Pause seine Tormöglichkeiten weiter nicht nutzen. Zunächst schoss Klimowizc FCK-Keeper Florian Fromlowitz aus zwölf Metern in die Arme (35.), dann fand Hoogendorp mit einen Schuss aus 20 Metern im Kaiserslauterer Schlussmann seinen Meister (38.). Ein abgefälschter Schuss von Tom van der Leegte ging kurz vor der Pause am Tor vorbei (44.). p Nach dem Seitenwechsel wurde das Anrennen der Platzherren endlich belohnt. Zunächst überwand der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Makiadi freistehend aus zehn Metern Fromlowitz, dann betätigte sich der 22-Jährige als glänzender Torbereiter für Klimowitz, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben brauchte. Das 2:2 durch Ziemer reichte den Lauterern nicht.

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