Schalke-Krise
Magath beklagt fehlende Lobby bei Schiedsrichtern

Felix Magath von Bundesligist Schalke 04 wittert eine Schiedsrichterverschwörung gegen sein Team und bemängelt fehlende Lobby. Heldt fordert unterdessen Raúl zu mehr Egoismus auf.

Trainer Felix Magath wittert eine Schiedsrichterverschwörung gegen den Bundesligisten Schalke 04. "Wir haben sieben Spiele viermal in Unterzahl beendet. So etwas habe ich in meiner Trainerkarriere noch nicht erlebt", sagte Magath dem Express.

Seine Mannschaft habe allerdings kein Disziplinproblem. Der ehemalige Nationalspieler Magath beklagte Unverhältnismäßigkeiten in der Bewertung von Szenen, die zu Platzverweisen gegen Schalker Spieler führten. "Die Art und Weise war für mich nicht stimmig. Uns fehlt da auch die Lobby. Was meinen Sie, wenn das dem FC Bayern passiert wäre? Da wäre das Geschrei groß gewesen. Bei uns wird das übergangen", sagte Magath.

Zudem erklärte der Trainer-Manager, Horst Heldt werde ihn nun "Zug um Zug" entlasten. Sportvorstand Heldt seinerseits forderte Stürmerstar Raúl in einem kicker-Interview zu mehr Egoismus auf. "Er stellt sich absolut in den Dienst des Teams, ist permanent unterwegs, um Struktur ins Spiel zu bringen. Dabei opfert er mitunter seine persönlichen Stärken", sagte Heldt. Raúl brauche mehr Unterstützung.

© SID

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