Schalke mit Lincoln besser
Slomka sagt Werder und Sevilla trotzig den Kampf an

Mirko Slomkas Regiment der harten Hand überdauerte nur 45 Minuten. Dann zwang eine uninspirierte Darbietung der Schalker Fußball-Profis ihren Trainer zum Umdenken. Einsichtig übergab Slomka das königsblaue Zepter wieder an Lincoln – und rief anschließend zur Attacke im Saisonendspurt.

dpa GELSENKIRCHEN. Auch der Brasilianer konnte seine Mitspieler nicht mehr zum Befreiungsschlag führen. Neun Jahre nach dem Finaltriumph gegen Inter Mailand droht den Schalkern im Uefa-Cup das Aus, das 0:0 im Halbfinal-Hinspiel gegen den FC Sevilla ist eine schwere Hypothek.

Slomka reagierte mit einer doppelten Kampfansage. Er will nicht zulassen, dass Schalke „die Saison in die Tonne kloppen kann“, wie Manager Rudi Assauer sich mangels aktueller Erfolge auszudrücken pflegt. „Wir sind auch auswärts in der Lage, etwas zu holen“, machte sich Slomka auf dem Weg in das Finale von Eindhoven am 10. Mai Mut. Und auch in der Bundesliga ist er festen Willens, nicht klein beizugeben: „Wir verfolgen weiterhin mit aller Intensität das Ziel, doch noch auf den dritten Platz zu kommen.“

Die Schalke-Fans unter den 53 551 Zuschauern registrierten mit Pfiffen, dass Slomkas Tauschmaßnahmen nach fünf Erstliga-Partien ohne Sieg wirkungslos verpufften. Lincoln-Ersatz Hamit Altintop („Ich habe dem Trainer gezeigt, dass er auf mich zählen kann“) war überfordert, Kevin Kuranyis Stellvertreter Sören Larsen hing ebenso in der Luft wie zuletzt der Nationalstürmer.

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