Schalkes Trainer im Interview: Slomka tritt Euphoriebremse

Schalkes Trainer im Interview
Slomka tritt Euphoriebremse

Frage: "Mirko Slomka, ist Schalke 04 nach dem 2:0-Sieg beim bisherigen Tabellenführer Werder Bremen nun der Titelkandidat Nummer eins?"

Mirko Slomka: "Er war ein Sieg, der uns sicherlich besonderes Selbstvertrauen gegeben hat, aber eine Vorentscheidung ist noch längst nicht gefallen. Schon am Samstag wartet mit Hertha BSC Berlin der nächste schwere Gegner auf uns."

Frage: "Wie erklären Sie sich den den ungefährdeten Erfolg im Weserstadion?"

Slomka: "Die Mannschaft hat erstmals in dieser Saison wirklich alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Dafür gebührt ihr ein ausdrückliches Gesamtlob. Die Art und Weise unseres Auftretens war überzeugend, wir haben dem Gegner auf dem Spielfeld wenig erlaubt. Wir waren extrem zweikampfstark und haben im richtigen Moment unsere Tore gemacht."

Frage: "Die Schalker Fans haben im Weserstadion bereits gefeiert, als sei der erste Meistertitel für Schalke nur noch eine Formsache. Wie gehen Sie mit diesem schier grenzenlosen Optimismus um?"

Slomka: "Wir haben uns nach der Partie nicht in den Armen gelegen, sondern uns kurz gefreut und dann eigentlich schon wieder an das nächste Spiel gedacht. Wir wissen, dass wir es schaffen können, aber wir sind gelassener geworden auf Schalke."

Frage: "Vor zwei Jahren, nach einem Heimsieg gegen Bayern München, war die Euphorie ähnlich groß, die spätere Enttäuschung dann jedoch besonders schmerzhaft. Was ist seither anders geworden in Gelsenkirchen?"

Slomka: "Damals war ich noch nicht der Cheftrainer von Schalke 04."

© SID

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